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Arbeitsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word

Mit dieser Vorlage erstellen Arbeitgeber ein Muster für einen Arbeitsvertrag. Sie tragen Parteien, Stelle, Arbeitsbeginn, Probezeit, Wochenarbeitszeit, Bruttogehalt, Urlaubstage, Arbeitsort und Kündigungsfrist ein, wählen zwischen unbefristetem und befristetem Arbeitsverhältnis und laden den Vertrag als PDF oder Word-Datei herunter. Während einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Das Nachweisgesetz verpflichtet Arbeitgeber, die wesentlichen Vertragsbedingungen niederzulegen und auszuhändigen (§ 2 NachwG).

Arbeitsvertrag: leeres Muster herunterladen

Ohne Anmeldung und ohne Ihre Daten. In der Word-Datei sind die Felder gelb markiert und lassen sich am Computer ausfüllen. Die PDF-Datei eignet sich zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand. Lieber online? Füllen Sie unten das Formular aus und laden Sie den fertigen Vertrag herunter.

Als Word laden (.docx)Als PDF laden

Muster ohne Gewähr. Es ersetzt keine Rechtsberatung.

Üblich sind 3–6 Monate

Eigene Felder & Abschnitte

Fehlt etwas im Formular? Füge eigene Angaben oder ganze Vertragsabschnitte hinzu — sie werden im fertigen Vertrag berücksichtigt.

Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Arbeitsvertrag — Vorschau
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ARBEITSVERTRAG
gemäß § 611a BGB
━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
ARBEITGEBER: _______________
_______________
(nachfolgend „Arbeitgeber")
ARBEITNEHMER:_______________
_______________
(nachfolgend „Arbeitnehmer")
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PRÄAMBEL
Der Arbeitgeber beabsichtigt, den Arbeitnehmer mit Wirkung zum _______________ einzustellen. Die nachfolgenden Regelungen bilden den rechtsverbindlichen Rahmen des Arbeitsverhältnisses gemäß § 611a BGB sowie dem Nachweisgesetz (NachwG).
§ 1
TÄTIGKEIT UND ARBEITSORT
(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _______________ als _______________ eingestellt.
(2) Primärer Arbeitsort ist _______________. Der Arbeitgeber behält sich vor, dem Arbeitnehmer nach billigem Ermessen (§ 106 GewO) einen anderen zumutbaren Arbeitsort zuzuweisen.
§ 2
DAUER DES ARBEITSVERHÄLTNISSES UND PROBEZEIT
(1) Das Arbeitsverhältnis wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Die ersten _______________ Monate gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Parteien mit einer Frist von zwei Wochen zu jedem beliebigen Zeitpunkt gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB).
§ 3
ARBEITSZEIT UND ÜBERSTUNDEN
(1) Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt _______________ Stunden. Die Lage der Arbeitszeit richtet sich nach den betrieblichen Erfordernissen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (ArbZG).
(2) Eine angemessene Anzahl von Überstunden ist mit dem vereinbarten Gehalt abgegolten.
§ 4
VERGÜTUNG UND SONDERZAHLUNGEN
(1) Der Arbeitnehmer erhält ein monatliches Bruttogehalt in Höhe von EUR _______________, fällig und zahlbar am letzten Werktag eines jeden Kalendermonats.
§ 5
URLAUB
(1) Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf _______________ bezahlte Arbeitstage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr gemäß BUrlG.
(2) Urlaubswünsche sind rechtzeitig anzumelden. Bei der Festlegung des Urlaubs werden die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers berücksichtigt, sofern betriebliche Belange nicht entgegenstehen.
§ 6
KÜNDIGUNG
(1) Nach Ablauf der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist gemäß § 622 BGB: drei Monate zum Ende eines Kalendermonats.
(2) Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 626 BGB) bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Schriftform (§ 623 BGB).
§ 7
VERSCHWIEGENHEIT UND DATENSCHUTZ
(1) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, über alle ihm im Rahmen seiner Tätigkeit bekannt werdenden Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren.
(2) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften (DSGVO, BDSG). Verstöße können arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
§ 8
NEBENTÄTIGKEIT
(1) Entgeltliche Nebentätigkeiten bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Arbeitgebers. Die Zustimmung kann verweigert werden, wenn die Nebentätigkeit die Arbeitsleistung beeinträchtigt oder mit den Interessen des Arbeitgebers kollidiert.
§ 10
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gilt anstelle dieser die gesetzliche Regelung; im Übrigen bleibt der Vertrag wirksam.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis ist der Sitz des Arbeitgebers.
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Ort, Datum: _______________________ Ort, Datum: _______________________
Arbeitgeber Arbeitnehmer
_______________
_________________________ _________________________
(Unterschrift Arbeitgeber) (Unterschrift Arbeitnehmer)

Soll ein Arbeitsverhältnis gekündigt werden?

Kündigung Arbeitsvertrag bei BriefWizard erstellen →
BriefWizard

Was gehört in einen Arbeitsvertrag?

Die Vorlage für den Arbeitsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:

  • Arbeitgeber — Firma / Name
  • Arbeitgeber — Adresse
  • Arbeitnehmer — Vor- und Nachname
  • Arbeitnehmer — Adresse
  • Berufsbezeichnung / Stelle
  • Arbeitsbeginn (Datum)
  • Art des Arbeitsverhältnisses
  • Wöchentliche Arbeitszeit (Std)
  • Bruttogehalt (€/Monat)
  • Urlaubstage pro Jahr
  • Arbeitsort
  • Kündigungsfrist nach Probezeit
  • Probezeit (Monate)

Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.

Worauf Sie beim Arbeitsvertrag achten sollten

  • Probezeit (Monate): Üblich sind 3–6 Monate

Rechtlicher Rahmen

Arbeitsverträge richten sich nach den §§ 611a ff. BGB und dem Nachweisgesetz (NachwG), das die schriftliche Festhaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen verlangt. Gesetzliche Kündigungsfristen regelt § 622 BGB.

Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Arbeitsrecht sowie im Ratgeber.

Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen

Muss der Arbeitsvertrag vor dem ersten Arbeitstag unterschrieben sein?+

Gesetzlich nicht zwingend, aber empfohlen. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Bedingungen nach dem Nachweisgesetz gestaffelt niederlegen: einen Teil spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben spätestens am siebten Kalendertag und den Rest spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG).

Was passiert, wenn der Arbeitsvertrag keine Kündigungsfrist nennt?+

Dann gelten automatisch die gesetzlichen Fristen nach § 622 BGB — mindestens 4 Wochen zum 15. oder Monatsende, mit der Betriebszugehörigkeit steigend auf bis zu 7 Monate für den Arbeitgeber.

Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?+

Der Arbeitsvertrag selbst ist an keine Form gebunden. Nach dem Nachweisgesetz muss der Arbeitgeber aber die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, unter anderem Namen und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Urlaub und das bei einer Kündigung einzuhaltende Verfahren (§ 2 Abs. 1 NachwG). Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.

Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?+

Im Arbeitsverhältnis gilt eine Probezeit nur, wenn sie vereinbart ist. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt dagegen immer mit einer Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten (§ 20 BBiG).

Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?+

Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen aber in Stufen niederlegen und aushändigen: Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben wie Beginn, Arbeitsort und Tätigkeit spätestens am siebten Kalendertag und die übrigen spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG). Statt der Schriftform genügt unter den dort genannten Voraussetzungen die Textform mit elektronischer Übermittlung, außer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?+

VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.

In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?+

Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.

Brauche ich ein Konto?+

Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie lange dauert die Erstellung?+

Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.

Pflichtangaben nach dem Nachweisgesetz

Seit der Reform des Nachweisgesetzes (NachwG) im August 2022 müssen Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich festhalten — teils bereits am ersten Arbeitstag. Zu den Pflichtangaben zählen: Name und Anschrift beider Parteien, Beginn des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Vergütung (inkl. Zuschläge, Prämien), vereinbarte Arbeitszeit, Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen und Hinweis auf anwendbare Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 2.000 € pro Arbeitnehmer geahndet werden.

Probezeit: Was ist erlaubt?

Die gesetzliche Probezeit für Vollzeitarbeitnehmer beträgt maximal 6 Monate (§ 622 Abs. 3 BGB). Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Frist von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Eine Verlängerung über 6 Monate hinaus ist grundsätzlich unwirksam. Wichtig: Bei befristeten Verträgen darf die Probezeit nicht länger als ein Viertel der Gesamtlaufzeit betragen. Für Auszubildende gilt eine gesonderte Probezeit von 1–4 Monaten (§ 20 BBiG).

Urlaub, Überstunden und Vergütung

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 20 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche (§ 3 BUrlG). Tarifverträge und individuelle Vereinbarungen können mehr vorsehen. Überstunden müssen nur vergütet werden, wenn sie angeordnet oder gebilligt wurden und dies vertraglich vereinbart ist. Eine Klausel wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" ist bei Mindestlöhnen oft unwirksam. Die Vergütung muss mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn (12,41 €/Std., Stand 2024) entsprechen.

Befristung und unbefristeter Vertrag

Befristete Arbeitsverträge sind nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (Teilzeit- und Befristungsgesetz, TzBfG). Ohne sachlichen Grund darf ein Arbeitsverhältnis maximal 2 Jahre befristet werden, mit maximal 3 Verlängerungen. Dauert ein Arbeitnehmer bereits länger als 2 Jahre in einem befristeten Verhältnis, gilt er als unbefristet angestellt. Für neue Unternehmen gilt eine Ausnahme: In den ersten 4 Jahren nach Gründung sind Befristungen ohne Sachgrund für bis zu 4 Jahre möglich.

Kündigung und Kündigungsschutz

Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG greift ab einer Betriebsgröße von mehr als 10 Mitarbeitern und einer Betriebszugehörigkeit von über 6 Monaten. Die gesetzlichen Kündigungsfristen betragen je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zwischen 4 Wochen und 7 Monaten (§ 622 BGB). Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ist nur bei erheblichen Pflichtverletzungen möglich. Arbeitnehmer sollten einer Kündigung stets innerhalb von 3 Wochen mit einer Kündigungsschutzklage begegnen, wenn sie diese für unwirksam halten.

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