Arbeitsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word
Mit dieser Vorlage erstellen Arbeitgeber ein Muster für einen Arbeitsvertrag. Sie tragen Parteien, Stelle, Arbeitsbeginn, Probezeit, Wochenarbeitszeit, Bruttogehalt, Urlaubstage, Arbeitsort und Kündigungsfrist ein, wählen zwischen unbefristetem und befristetem Arbeitsverhältnis und laden den Vertrag als PDF oder Word-Datei herunter. Während einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Das Nachweisgesetz verpflichtet Arbeitgeber, die wesentlichen Vertragsbedingungen niederzulegen und auszuhändigen (§ 2 NachwG).
Arbeitsvertrag: leeres Muster herunterladen
Ohne Anmeldung und ohne Ihre Daten. In der Word-Datei sind die Felder gelb markiert und lassen sich am Computer ausfüllen. Die PDF-Datei eignet sich zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand. Lieber online? Füllen Sie unten das Formular aus und laden Sie den fertigen Vertrag herunter.
Muster ohne Gewähr. Es ersetzt keine Rechtsberatung.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Soll ein Arbeitsverhältnis gekündigt werden?
Kündigung Arbeitsvertrag bei BriefWizard erstellen →Was gehört in einen Arbeitsvertrag?
Die Vorlage für den Arbeitsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Arbeitgeber — Firma / Name
- Arbeitgeber — Adresse
- Arbeitnehmer — Vor- und Nachname
- Arbeitnehmer — Adresse
- Berufsbezeichnung / Stelle
- Arbeitsbeginn (Datum)
- Art des Arbeitsverhältnisses
- Wöchentliche Arbeitszeit (Std)
- Bruttogehalt (€/Monat)
- Urlaubstage pro Jahr
- Arbeitsort
- Kündigungsfrist nach Probezeit
- Probezeit (Monate)
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Arbeitsvertrag achten sollten
- Probezeit (Monate): Üblich sind 3–6 Monate
Rechtlicher Rahmen
Arbeitsverträge richten sich nach den §§ 611a ff. BGB und dem Nachweisgesetz (NachwG), das die schriftliche Festhaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen verlangt. Gesetzliche Kündigungsfristen regelt § 622 BGB.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Arbeitsrecht sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss der Arbeitsvertrag vor dem ersten Arbeitstag unterschrieben sein?
Gesetzlich nicht zwingend, aber empfohlen. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Bedingungen nach dem Nachweisgesetz gestaffelt niederlegen: einen Teil spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben spätestens am siebten Kalendertag und den Rest spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG).
Was passiert, wenn der Arbeitsvertrag keine Kündigungsfrist nennt?
Dann gelten automatisch die gesetzlichen Fristen nach § 622 BGB — mindestens 4 Wochen zum 15. oder Monatsende, mit der Betriebszugehörigkeit steigend auf bis zu 7 Monate für den Arbeitgeber.
Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?
Der Arbeitsvertrag selbst ist an keine Form gebunden. Nach dem Nachweisgesetz muss der Arbeitgeber aber die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, unter anderem Namen und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Urlaub und das bei einer Kündigung einzuhaltende Verfahren (§ 2 Abs. 1 NachwG). Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.
Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?
Im Arbeitsverhältnis gilt eine Probezeit nur, wenn sie vereinbart ist. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt dagegen immer mit einer Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten (§ 20 BBiG).
Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?
Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen aber in Stufen niederlegen und aushändigen: Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben wie Beginn, Arbeitsort und Tätigkeit spätestens am siebten Kalendertag und die übrigen spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG). Statt der Schriftform genügt unter den dort genannten Voraussetzungen die Textform mit elektronischer Übermittlung, außer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Pflichtangaben nach dem Nachweisgesetz
Seit der Reform des Nachweisgesetzes (NachwG) im August 2022 müssen Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich festhalten — teils bereits am ersten Arbeitstag. Zu den Pflichtangaben zählen: Name und Anschrift beider Parteien, Beginn des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Vergütung (inkl. Zuschläge, Prämien), vereinbarte Arbeitszeit, Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen und Hinweis auf anwendbare Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 2.000 € pro Arbeitnehmer geahndet werden.
Probezeit: Was ist erlaubt?
Die gesetzliche Probezeit für Vollzeitarbeitnehmer beträgt maximal 6 Monate (§ 622 Abs. 3 BGB). Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Frist von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Eine Verlängerung über 6 Monate hinaus ist grundsätzlich unwirksam. Wichtig: Bei befristeten Verträgen darf die Probezeit nicht länger als ein Viertel der Gesamtlaufzeit betragen. Für Auszubildende gilt eine gesonderte Probezeit von 1–4 Monaten (§ 20 BBiG).
Urlaub, Überstunden und Vergütung
Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 20 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche (§ 3 BUrlG). Tarifverträge und individuelle Vereinbarungen können mehr vorsehen. Überstunden müssen nur vergütet werden, wenn sie angeordnet oder gebilligt wurden und dies vertraglich vereinbart ist. Eine Klausel wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" ist bei Mindestlöhnen oft unwirksam. Die Vergütung muss mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn (12,41 €/Std., Stand 2024) entsprechen.
Befristung und unbefristeter Vertrag
Befristete Arbeitsverträge sind nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (Teilzeit- und Befristungsgesetz, TzBfG). Ohne sachlichen Grund darf ein Arbeitsverhältnis maximal 2 Jahre befristet werden, mit maximal 3 Verlängerungen. Dauert ein Arbeitnehmer bereits länger als 2 Jahre in einem befristeten Verhältnis, gilt er als unbefristet angestellt. Für neue Unternehmen gilt eine Ausnahme: In den ersten 4 Jahren nach Gründung sind Befristungen ohne Sachgrund für bis zu 4 Jahre möglich.
Kündigung und Kündigungsschutz
Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG greift ab einer Betriebsgröße von mehr als 10 Mitarbeitern und einer Betriebszugehörigkeit von über 6 Monaten. Die gesetzlichen Kündigungsfristen betragen je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zwischen 4 Wochen und 7 Monaten (§ 622 BGB). Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ist nur bei erheblichen Pflichtverletzungen möglich. Arbeitnehmer sollten einer Kündigung stets innerhalb von 3 Wochen mit einer Kündigungsschutzklage begegnen, wenn sie diese für unwirksam halten.