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Aufhebungsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word

Mit dieser Vorlage beenden Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis einvernehmlich. Das Muster fragt Beendigungsdatum, Abfindung, Freistellung, Resturlaub und Arbeitszeugnis ab und steht als PDF und Word-Datei bereit. Ein Aufhebungsvertrag bedarf der Schriftform, die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB); beide Seiten müssen eigenhändig unterschreiben (§ 126 BGB). Arbeitnehmer sollten vorab klären, ob eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld droht; sie dauert bei einer Arbeitsaufgabe in der Regel zwölf Wochen (§ 159 SGB III).

Aufhebungsvertrag: leeres Muster herunterladen

Ohne Anmeldung und ohne Ihre Daten. In der Word-Datei sind die Felder gelb markiert und lassen sich am Computer ausfüllen. Die PDF-Datei eignet sich zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand. Lieber online? Füllen Sie unten das Formular aus und laden Sie den fertigen Vertrag herunter.

Als Word laden (.docx)Als PDF laden

Muster ohne Gewähr. Es ersetzt keine Rechtsberatung.

Das Datum seit dem das Arbeitsverhältnis besteht

Das vereinbarte Ende des Arbeitsverhältnisses

Optional — leer lassen wenn keine Abfindung vereinbart

Optional — ab wann ist der Arbeitnehmer freigestellt

Eigene Felder & Abschnitte

Fehlt etwas im Formular? Füge eigene Angaben oder ganze Vertragsabschnitte hinzu — sie werden im fertigen Vertrag berücksichtigt.

Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Aufhebungsvertrag — Vorschau
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AUFHEBUNGSVERTRAG
gemäß § 623 BGB
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ARBEITGEBER: _______________
_______________
(nachfolgend „Arbeitgeber")
ARBEITNEHMER:_______________
_______________
(nachfolgend „Arbeitnehmer")
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PRÄAMBEL
Die Parteien sind sich einig, das seit dem _______________ bestehende Arbeitsverhältnis einvernehmlich und ohne Kündigungsausspruch zu beenden. Dieser Aufhebungsvertrag bedarf gemäß § 623 BGB der Schriftform. Der Arbeitnehmer wurde auf die Möglichkeit einer anwaltlichen oder gewerkschaftlichen Beratung vor Unterzeichnung hingewiesen.
§ 1
BEENDIGUNG DES ARBEITSVERHÄLTNISSES
(1) Das zwischen den Parteien bestehende Arbeitsverhältnis endet einvernehmlich mit Ablauf des _______________.
(2) Die Beendigung erfolgt auf gemeinsamen Wunsch der Parteien im gegenseitigen Einvernehmen, ohne dass es eines Kündigungsgrundes bedarf.
§ 2
UNWIDERRUFLICHE FREISTELLUNG
(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _______________ unwiderruflich unter Fortzahlung der vertraglich geschuldeten Vergütung von der Arbeitspflicht freigestellt.
(2) Verbleibende Urlaubsansprüche werden durch die Freistellung abgegolten und gelten damit als erfüllt.
§ 3
ABFINDUNG
(1) Der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer zur Abgeltung des Verlustes des Arbeitsplatzes eine einmalige Abfindung gemäß § 1a KSchG in Höhe von EUR _______________.
(2) Die Abfindung ist am letzten Tag des Arbeitsverhältnisses (_______________) zur Zahlung fällig. Die Abfindung ist als steuerpflichtiger Arbeitslohn voll zu versteuern; unter den Voraussetzungen des § 34 EStG (Fünftelregelung) kann sich eine ermäßigte Besteuerung ergeben. Die steuerliche Behandlung im Einzelfall obliegt dem Arbeitnehmer bzw. dessen steuerlicher Beratung.
§ 4
ARBEITSZEUGNIS
(1) Der Arbeitnehmer erhält ein einfaches Arbeitszeugnis, datiert auf den letzten Arbeitstag, mit einer der tatsächlichen Leistung entsprechenden Gesamtbeurteilung.
(2) Das Zeugnis ist spätestens zum letzten Arbeitstag auszuhändigen bzw. zu übersenden.
§ 8
AUSGLEICHSKLAUSEL UND GESAMTREGELUNG
(1) Mit Erfüllung dieses Aufhebungsvertrages sind sämtliche gegenseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung vollständig abgegolten und erledigt, soweit gesetzlich zulässig.
(2) Dies gilt insbesondere für Ansprüche auf Lohn, Überstundenvergütung, Urlaub, Gratifikationen und Schadensersatz. Gesetzlich unabdingbare Ansprüche (z. B. nach DGUV) bleiben hiervon unberührt.
§ 9
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
(1) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen der Schriftform.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gilt die gesetzliche Regelung; im Übrigen bleibt der Vertrag wirksam.
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Ort, Datum: _______________________ Ort, Datum: _______________________
Arbeitgeber Arbeitnehmer
_______________
_________________________ _________________________
(Unterschrift Arbeitgeber) (Unterschrift Arbeitnehmer)

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Was gehört in einen Aufhebungsvertrag?

Die Vorlage für den Aufhebungsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:

  • Arbeitgeber — Firma / Name
  • Arbeitgeber — Adresse
  • Arbeitnehmer — Vor- und Nachname
  • Arbeitnehmer — Adresse
  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Resturlaub wird ausgezahlt?
  • Art des Arbeitszeugnisses
  • Ort der Unterzeichnung
  • Abfindung (€)
  • Freistellung ab (Datum)

Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.

Worauf Sie beim Aufhebungsvertrag achten sollten

  • Beginn des Arbeitsverhältnisses: Das Datum seit dem das Arbeitsverhältnis besteht
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Das vereinbarte Ende des Arbeitsverhältnisses
  • Abfindung (€): Optional — leer lassen wenn keine Abfindung vereinbart
  • Freistellung ab (Datum): Optional — ab wann ist der Arbeitnehmer freigestellt

Rechtlicher Rahmen

Arbeitsverträge richten sich nach den §§ 611a ff. BGB und dem Nachweisgesetz (NachwG), das die schriftliche Festhaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen verlangt. Gesetzliche Kündigungsfristen regelt § 622 BGB.

Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Arbeitsrecht sowie im Ratgeber.

Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen

Kann ich einen unterschriebenen Aufhebungsvertrag widerrufen?+

Grundsätzlich nein — anders als bei Verbraucherverträgen gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht. Nur bei Willensmängeln wie Drohung oder Täuschung kommt eine Anfechtung nach §§ 119 ff. BGB in Betracht.

Muss im Aufhebungsvertrag ein Grund genannt werden?+

Nein. Anders als bei der Kündigung braucht der Aufhebungsvertrag keinen Kündigungsgrund — beide Seiten müssen dem Beendigungstermin und den Konditionen lediglich einvernehmlich zustimmen.

Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?+

Der Arbeitsvertrag selbst ist an keine Form gebunden. Nach dem Nachweisgesetz muss der Arbeitgeber aber die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, unter anderem Namen und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Urlaub und das bei einer Kündigung einzuhaltende Verfahren (§ 2 Abs. 1 NachwG). Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.

Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?+

Im Arbeitsverhältnis gilt eine Probezeit nur, wenn sie vereinbart ist. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt dagegen immer mit einer Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten (§ 20 BBiG).

Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?+

Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen aber in Stufen niederlegen und aushändigen: Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben wie Beginn, Arbeitsort und Tätigkeit spätestens am siebten Kalendertag und die übrigen spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG). Statt der Schriftform genügt unter den dort genannten Voraussetzungen die Textform mit elektronischer Übermittlung, außer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?+

VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.

In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?+

Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.

Brauche ich ein Konto?+

Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie lange dauert die Erstellung?+

Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.

Was ist ein Aufhebungsvertrag?

Ein Aufhebungsvertrag (auch: Auflösungsvertrag) ist ein gegenseitiges Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden. Im Gegensatz zur Kündigung braucht kein Kündigungsgrund genannt zu werden und Kündigungsfristen können frei vereinbart werden. Beide Seiten müssen dem Vertrag zustimmen — niemand kann zur Unterschrift gezwungen werden. Arbeitnehmer sollten sich vor der Unterzeichnung rechtlich beraten lassen, da ein Aufhebungsvertrag erhebliche Nachteile haben kann.

Abfindung: Wann und wie viel? (§ 1a KSchG)

Eine gesetzliche Pflicht zur Abfindungszahlung gibt es nicht. Jedoch bieten Arbeitgeber im Rahmen von Aufhebungsverträgen häufig freiwillig eine Abfindung an, um einen schnellen und einvernehmlichen Abschluss zu erzielen. Als Richtwert gilt: 0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr (§ 1a KSchG). In der Praxis werden bei längeren Betriebszugehörigkeiten oder besonderer Verhandlungsstärke auch höhere Beträge erzielt. Die Abfindung ist bis zum 5-fachen des gesetzlichen Freibetrags steuerprivilegiert.

Sperrzeit beim Arbeitslosengeld (§ 159 SGB III)

Dieser Punkt ist für Arbeitnehmer besonders kritisch: Wer einem Aufhebungsvertrag zustimmt und damit das Arbeitsverhältnis selbst beendet, riskiert eine 12-wöchige Sperrzeit beim Arbeitslosengeld (§ 159 SGB III). Das bedeutet: In dieser Zeit wird kein ALG I ausgezahlt. Ausnahmen gelten, wenn der Arbeitnehmer einen wichtigen Grund für die Zustimmung hatte (z.B. drohende betriebsbedingte Kündigung, nachweisbares Mobbing, oder ein neuer Job wartet). Die Sperrzeit muss im Aufhebungsvertrag nicht automatisch vermieden werden können.

Wichtige Klauseln im Aufhebungsvertrag

Neben dem Beendigungstermin sollten folgende Punkte geregelt sein: Freistellung (bezahlt oder nicht), Abgeltung von Resturlaub, Rückgabe von Arbeitsmitteln (Laptop, Firmenwagen, Zugangsdaten), Zeugnisanspruch (einfach oder qualifiziert, bis wann), Stillschweigeabrede, nachvertragliches Wettbewerbsverbot und Ausschlussklausel für gegenseitige Ansprüche. Insbesondere die Ausgleichsklausel ("Damit sind sämtliche gegenseitigen Ansprüche erledigt") hat weitreichende Wirkung.

Aufhebungsvertrag vs. Kündigung

Ob Aufhebungsvertrag oder Kündigung sinnvoller ist, hängt von der individuellen Situation ab. Der Aufhebungsvertrag bietet Flexibilität (frei verhandelbare Konditionen, Abfindung, schneller Abschluss), birgt aber die Sperrzeitgefahr. Eine arbeitgeberseitige Kündigung hat dagegen den Vorteil, dass kein ALG-Sperrisiko entsteht — allerdings kann der Arbeitgeber dann die Konditionen schlechter verhandeln. Bei drohender Kündigung lohnt es sich oft, den Arbeitgeber zur Kündigung zu bewegen statt selbst dem Aufhebungsvertrag zuzustimmen.

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