Änderungsvertrag Arbeitsvertrag — kostenlose Vorlage
Änderungen am bestehenden Arbeitsvertrag rechtssicher dokumentieren — Gehalt, Arbeitszeit, Position oder sonstige Vertragsanpassungen.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?
Gemäß Nachweisgesetz müssen Arbeitsverträge wesentliche Bedingungen schriftlich festhalten: Namen beider Parteien, Beginn und Dauer, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Entgelt, Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen.
Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?
Die gesetzliche Probezeit beträgt maximal 6 Monate (§ 622 BGB). In dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen von beiden Seiten gekündigt werden.
Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?
Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, die wesentlichen Arbeitsbedingungen spätestens einen Monat nach Arbeitsbeginn schriftlich zu übergeben (Nachweisgesetz).
Sind die Vertragsvorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB Stand 2024) und sind für typische Vertragssituationen geeignet. Für komplexe oder besonders wichtige Verträge empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Es werden keine dauerhaften persönlichen Daten gespeichert.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Was ist ein Änderungsvertrag?
Ein Änderungsvertrag zum Arbeitsvertrag ist die einvernehmliche schriftliche Anpassung bestehender Arbeitsbedingungen. Anders als die einseitige Änderungskündigung (§ 2 KSchG) — die riskanter und aufwendiger ist — ändert der Änderungsvertrag das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen. Typische Anlässe: Gehaltsanpassung, Reduzierung oder Erhöhung der Arbeitszeit, Wechsel des Arbeitsortes, Beförderung oder Änderung der Tätigkeitsbeschreibung.
Form und Wirksamkeit
Ein Änderungsvertrag zum Arbeitsvertrag muss in der gleichen Form geschlossen werden wie der ursprüngliche Vertrag. War der Arbeitsvertrag schriftlich, muss auch die Änderung schriftlich sein — und von beiden Seiten unterschrieben. Eine mündliche Vereinbarung kann später schwer beweisbar sein. Wichtig: Alle nicht ausdrücklich geänderten Regelungen bleiben unverändert gültig.
Druck und Freiwilligkeit
Der Änderungsvertrag muss freiwillig unterzeichnet werden. Unterschreibt ein Arbeitnehmer unter erheblichem Druck oder Drohung (z.B. "sonst kündige ich Ihnen"), kann die Anfechtung wegen widerrechtlicher Drohung möglich sein (§ 123 BGB). Arbeitgeber sollten Änderungsverträge stets transparent und mit ausreichend Bedenkzeit vorlegen. Arbeitnehmer sollten bei erheblichen Verschlechterungen immer einen Anwalt oder die Gewerkschaft konsultieren.
Betriebsrat und Mitbestimmung
Bei mitbestimmungspflichtigen Änderungen (z.B. Versetzung, Änderung der Arbeitszeit) muss der Betriebsrat nach § 99 BetrVG informiert und ggf. beteiligt werden. Ohne Zustimmung des Betriebsrats kann die Änderung unwirksam sein. Prüfen Sie daher bei größeren Betrieben immer, ob eine Betriebsratsanhörung erforderlich ist.