Mietvertrag Vorlage für die Wohnung — Muster als PDF & Word
Mit dieser Vorlage erstellen Sie einen Mietvertrag für eine Wohnung. Sie tragen Vermieter, Mieter, Adresse, Wohnfläche, Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution und Mietbeginn ein, wählen ein unbefristetes oder befristetes Mietverhältnis und legen die Regelung zu Haustieren fest; den fertigen Vertrag laden Sie als PDF oder Word-Datei herunter. Bei Wohnraum darf die Kaution höchstens das Dreifache der Monatsmiete ohne Betriebskostenpauschale oder -vorauszahlung betragen (§ 551 BGB). Eine Befristung ist bei Wohnraum in der Regel nur mit einem im Gesetz genannten Grund möglich, den der Vermieter dem Mieter bei Vertragsschluss schriftlich mitteilen muss; sonst gilt der Vertrag als unbefristet (§ 575 BGB).
Mietvertrag Wohnung: leeres Muster herunterladen
Ohne Anmeldung und ohne Ihre Daten. In der Word-Datei sind die Felder gelb markiert und lassen sich am Computer ausfüllen. Die PDF-Datei eignet sich zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand. Lieber online? Füllen Sie unten das Formular aus und laden Sie den fertigen Vertrag herunter.
Muster ohne Gewähr. Es ersetzt keine Rechtsberatung.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Soll ein bestehender Mietvertrag gekündigt werden?
Kündigung Mietvertrag bei BriefWizard erstellen →Was gehört in einen Mietvertrag Wohnung?
Die Vorlage für den Mietvertrag Wohnung fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Vermieter — Name
- Vermieter — Adresse
- Mieter — Vor- und Nachname(n)
- Mieter — Aktuelle Adresse
- Adresse der Mietwohnung
- Wohnfläche (m²)
- Kaltmiete (€/Monat)
- Nebenkosten (€/Monat)
- Kaution (€)
- Mietbeginn (Datum)
- Mietverhältnis
- Haustiere erlaubt?
- Mietpreisregelung
- Anzahl der Zimmer
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Mietvertrag Wohnung achten sollten
- Kaution (€): Max. 3 Nettokaltmieten nach §551 BGB
- Mietpreisregelung: Indexmiete: Anpassung an den Verbraucherpreisindex möglich.
Rechtlicher Rahmen
Mietverträge richten sich nach den §§ 535 ff. BGB. Bei Wohnraum gelten zusätzliche Mieterschutzvorschriften, zum Beispiel die Begrenzung der Kaution auf höchstens drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB) und die Schriftform bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (§ 550 BGB).
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Mietrecht sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn wichtige Angaben im Mietvertrag fehlen?
Fehlen wesentliche Angaben wie Mietbeginn oder Miethöhe, gilt der Vertrag meist trotzdem — es greifen ersatzweise die gesetzlichen Vorschriften des BGB. Fehlt bei einer Laufzeit über einem Jahr die Schriftform, gilt der Vertrag sogar als unbefristet (§ 550 BGB).
Wer trägt Reparaturkosten in der Mietwohnung?
Kleinreparaturen bis ca. 100–120 € pro Fall und maximal 8 % der Jahresmiete können per Klausel auf den Mieter übertragen werden. Größere Reparaturen und die Instandhaltung der Bausubstanz bleiben grundsätzlich Sache des Vermieters.
Muss ein Mietvertrag schriftlich sein?
Ein Mietvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden; aus Beweisgründen empfiehlt sich trotzdem ein schriftlicher Vertrag. Wird ein Wohnraummietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, gilt er für unbestimmte Zeit (§ 550 BGB). Bei Grundstücken und Räumen, die keine Wohnräume sind, etwa Gewerberäumen, Garagen oder Stellplätzen, genügt dafür die Textform (§ 578 Abs. 1 BGB).
Wie hoch darf die Mietkaution sein?
Bei Wohnraum darf die Kaution höchstens das Dreifache der Monatsmiete ohne die als Pauschale oder Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen. Der Mieter darf sie in drei gleichen Monatsraten zahlen, und der Vermieter muss sie bei einem Kreditinstitut anlegen (§ 551 BGB). Für Gewerberäume, separat vermietete Garagen oder Stellplätze gilt diese gesetzliche Obergrenze nicht.
Wann kann der Vermieter kündigen?
Bei Wohnraum braucht der Vermieter für eine ordentliche Kündigung ein berechtigtes Interesse, etwa Eigenbedarf oder eine schuldhafte, nicht unerhebliche Pflichtverletzung des Mieters (§ 573 BGB). Die Frist beträgt rund drei Monate und verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung um jeweils drei Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Für separat vermietete Gewerberäume, Garagen und Stellplätze gilt dieser Kündigungsschutz nicht; die gesetzlichen Fristen stehen in § 580a BGB, für Pachtverträge ohne feste Laufzeit in § 584 BGB. Bei Kleingärten kann der Verpächter nur aus den in § 9 BKleingG genannten Gründen ordentlich kündigen.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Pflichtangaben im Mietvertrag
Ein Wohnraummietvertrag muss nach § 550 BGB bei einer Laufzeit über einem Jahr zwingend schriftlich abgeschlossen werden. Zu den Pflichtangaben zählen: vollständige Daten beider Parteien, genaue Bezeichnung der Mietwohnung (Adresse, Etage, Lage), die Wohnfläche in Quadratmetern, Beginn des Mietverhältnisses, Höhe der Nettokaltmiete, Höhe der Betriebskostenvorauszahlung sowie Höhe und Zahlungsmodalitäten der Kaution. Fehlen wesentliche Angaben, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Mietkaution: Höhe und Rückgabe (§ 551 BGB)
Die Mietkaution ist gesetzlich auf maximal drei Nettokaltmieten begrenzt (§ 551 BGB). Entscheidend: Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem eigenen Vermögen auf einem Treuhandkonto oder in einem Sparbuch anlegen und verzinsen. Nach Ende des Mietverhältnisses hat der Vermieter in der Regel 3–6 Monate Zeit, die Kaution zurückzugeben — sofern keine offenen Forderungen bestehen. Zieht er die Rückgabe auf Dauer hin, kann der Mieter klagen.
Schönheitsreparaturen: Was ist wirksam?
Die Rechtsprechung des BGH hat viele Standard-Schönheitsreparaturklauseln für unwirksam erklärt. Unwirksam sind insbesondere: starre Fristen (z.B. „alle 3 Jahre streichen"), Endrenovierungsklauseln ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Zustands, und Klauseln, die unrenoviert übergebene Wohnungen betreffen. Wirksam bleibt die Übertragung von Schönheitsreparaturen nur, wenn die Wohnung beim Einzug frisch renoviert übergeben wurde und die Klausel flexible Fristen enthält.
Nebenkosten und Betriebskostenabrechnung
Betriebskosten müssen im Vertrag ausdrücklich vereinbart werden — ohne Vereinbarung schuldet der Mieter keine Nebenkosten. Umlagefähig sind nur die in § 2 BetrKV aufgeführten Positionen (Heizung, Wasser, Müllabfuhr etc.). Die Jahresabrechnung muss dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zugehen — andernfalls kann der Vermieter keine Nachzahlung verlangen.
Kündigung des Mietvertrags
Der Mieter kann ein unbefristetes Mietverhältnis immer mit 3 Monaten Frist zum Monatsende kündigen (§ 573c BGB) — kürzere Fristen im Vertrag sind unwirksam. Der Vermieter braucht dagegen ein berechtigtes Interesse (§ 573 BGB), zum Beispiel Eigenbedarf oder erhebliche Pflichtverletzungen des Mieters. Die Kündigungsfrist verlängert sich für den Vermieter je nach Mietdauer auf bis zu 9 Monate.