Minijob Arbeitsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word
Mit dieser Vorlage halten Arbeitgeber die Bedingungen eines Minijobs (geringfügige Beschäftigung) schriftlich fest: Tätigkeit, Stundenlohn, wöchentliche Arbeitszeit, Einsatzort, Probezeit, Urlaub und eine mögliche Befristung. Das Muster steht als PDF und Word-Datei bereit. Die monatliche Verdienstgrenze richtet sich nach dem gesetzlichen Mindestlohn: Mindestlohn mal 130, geteilt durch drei, aufgerundet auf volle Euro (§ 8 Abs. 1a SGB IV). Den jeweils aktuellen Wert gibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Bundesanzeiger bekannt.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Soll ein Minijob gekündigt werden?
Kündigung Minijob bei BriefWizard erstellen →Was gehört in einen Minijob Arbeitsvertrag?
Die Vorlage für den Minijob Arbeitsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Arbeitgeber — Firmenname oder Vor- und Nachname
- Arbeitgeber — Adresse
- Arbeitnehmer — Vor- und Nachname
- Arbeitnehmer — Adresse
- Tätigkeit / Berufsbezeichnung
- Beginn des Arbeitsverhältnisses
- Stundenlohn in € (brutto)
- Wöchentliche Arbeitszeit (Stunden)
- Arbeitsort / Einsatzort
- Probezeit
- Urlaubsanspruch (Tage pro Jahr)
- Befristung
- Befristet bis (Datum)
- Besondere Vereinbarungen (optional)
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Minijob Arbeitsvertrag achten sollten
- Stundenlohn in € (brutto): Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 12,41 €/Stunde (Stand 2024).
- Wöchentliche Arbeitszeit (Stunden): Bei 12,41 €/Std. sind maximal ca. 44,7 Stunden/Monat möglich (556 € Grenze).
- Urlaubsanspruch (Tage pro Jahr): Gesetzlicher Mindesturlaub: 20 Tage bei 5-Tage-Woche. Bei weniger Tagen anteilig.
- Befristet bis (Datum): Nur ausfüllen wenn das Arbeitsverhältnis befristet ist.
Rechtlicher Rahmen
Arbeitsverträge richten sich nach den §§ 611a ff. BGB und dem Nachweisgesetz (NachwG), das die schriftliche Festhaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen verlangt. Gesetzliche Kündigungsfristen regelt § 622 BGB.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Arbeitsrecht sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Wie viele Stunden darf ich im Minijob maximal arbeiten?
Eine feste Stundengrenze gibt es nicht. Entscheidend ist, dass der Verdienst die Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigt. Sie ist an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt: Mindestlohn mal 130, geteilt durch 3 und auf volle Euro aufgerundet (§ 8 Abs. 1a SGB IV). Teilt man die aktuelle Grenze durch den Stundenlohn, ergibt sich die rechnerische Höchstzahl an Stunden im Monat; die aktuellen Werte veröffentlicht die Minijob-Zentrale.
Muss der Arbeitgeber auch bei einem Minijob einen schriftlichen Vertrag geben?
Einen schriftlichen Arbeitsvertrag schreibt das Gesetz grundsätzlich nicht vor; nur eine Befristung bedarf der Schriftform (§ 14 Abs. 4 TzBfG). Das Nachweisgesetz gilt für alle Arbeitnehmer, also auch im Minijob (§ 1 NachwG): Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, die übrigen Angaben innerhalb der Fristen des § 2 Abs. 1 NachwG.
Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?
Der Arbeitsvertrag selbst ist an keine Form gebunden. Nach dem Nachweisgesetz muss der Arbeitgeber aber die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, unter anderem Namen und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Urlaub und das bei einer Kündigung einzuhaltende Verfahren (§ 2 Abs. 1 NachwG). Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.
Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?
Im Arbeitsverhältnis gilt eine Probezeit nur, wenn sie vereinbart ist. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt dagegen immer mit einer Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten (§ 20 BBiG).
Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?
Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen aber in Stufen niederlegen und aushändigen: Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben wie Beginn, Arbeitsort und Tätigkeit spätestens am siebten Kalendertag und die übrigen spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG). Statt der Schriftform genügt unter den dort genannten Voraussetzungen die Textform mit elektronischer Übermittlung, außer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Was ist ein Minijob-Arbeitsvertrag?
Ein Minijob ist ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis, bei dem der monatliche Verdienst die Minijob-Grenze von 556 Euro nicht übersteigt (Stand 2024, dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt: 2 × 12 × Mindestlohn). Arbeitgeber zahlen pauschale Abgaben an die Minijob-Zentrale (ca. 31 % für gewerbliche Minijobs), Arbeitnehmer sind von der Sozialversicherungspflicht befreit. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist auch für Minijobs dringend empfohlen — und seit dem Nachweisgesetz 2022 de facto verpflichtend.
Pflichtangaben im Minijob-Vertrag
Das Nachweisgesetz (NachwG) schreibt vor, dass Arbeitgeber spätestens am ersten Arbeitstag eine schriftliche Aufzeichnung der wesentlichen Bedingungen aushändigen müssen. Dazu gehören: Name und Anschrift beider Parteien, Beginn und voraussichtliche Dauer, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, vereinbarte Arbeitszeit pro Woche, Vergütung und Zahlungsweise sowie Urlaubsanspruch (anteilig: bei 5-Tage-Woche 24 Werktage).
Gesetzlicher Mindestlohn gilt auch für Minijobs
Seit Einführung des Mindestlohns (§ 1 MiLoG) gilt dieser auch für Minijobber ohne Ausnahme. Der Mindestlohn beträgt ab dem 1. Januar 2025 voraussichtlich 12,82 €/Stunde. Aus dem Mindestlohn und der Minijob-Grenze ergibt sich die maximal zulässige Stundenzahl pro Monat. Bei 12,82 €/h und 556 € Grenze: maximal ca. 43 Stunden/Monat. Überschreitungen müssen im Vertrag geregelt werden.
Urlaub, Kündigung und Zeugnis
Minijobber haben dieselben Rechte wie reguläre Arbeitnehmer: gesetzlicher Urlaubsanspruch (anteilig), Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach 4 Wochen Betriebszugehörigkeit und Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Die Kündigungsfristen gelten genauso — ohne Probezeit mindestens 4 Wochen zum 15. oder Monatsende. Dokumentieren Sie alles schriftlich, um Streitigkeiten zu vermeiden.