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Ausbildungsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word

Mit dieser Vorlage erstellen Ausbildungsbetriebe ein Muster für ein Berufsausbildungsverhältnis. Sie tragen Betrieb, Ausbilder, Auszubildenden, Ausbildungsberuf, Beginn und Ende, Probezeit, Vergütung und Urlaub ein und laden den Vertrag als PDF oder Word-Datei herunter. Den wesentlichen Vertragsinhalt müssen Ausbildende unverzüglich nach Vertragsschluss, spätestens vor Beginn der Ausbildung, in Textform abfassen und dem Auszubildenden aushändigen oder elektronisch übermitteln (§ 11 BBiG).

Mindestens 1, maximal 4 Monate nach BBiG

Eigene Felder & Abschnitte

Fehlt etwas im Formular? Füge eigene Angaben oder ganze Vertragsabschnitte hinzu — sie werden im fertigen Vertrag berücksichtigt.

Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Ausbildungsvertrag — Vorschau
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BERUFSAUSBILDUNGSVERTRAG
gemäß §§ 10 ff. BBiG
━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
AUSBILDUNGSBETRIEB:
_______________
_______________
Verantwortlicher Ausbilder: _______________
(nachfolgend „Betrieb")
AUSZUBILDENDE(R):
_______________
_______________
Geburtsdatum: _______________
(nachfolgend „Auszubildender")
━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
PRÄAMBEL
Der Betrieb ist ein gemäß § 27 BBiG geeigneter Ausbildungsbetrieb. Die Parteien schließen gemäß §§ 10 ff. BBiG nachfolgenden Berufsausbildungsvertrag ab, der der zuständigen Stelle (Kammer) unverzüglich zur Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse vorzulegen ist (§ 34 BBiG).
§ 1
AUSBILDUNGSBERUF UND AUSBILDUNGSRAHMENPLAN
(1) Der Betrieb verpflichtet sich, den Auszubildenden in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
„_______________"
planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so auszubilden, dass das Ausbildungsziel erreicht wird (§ 14 BBiG).
(2) Die Ausbildung richtet sich nach dem jeweils gültigen Ausbildungsrahmenplan sowie der Ausbildungsordnung für diesen Beruf.
§ 2
AUSBILDUNGSDAUER UND PROBEZEIT
(1) Die Ausbildung beginnt am _______________ und endet am _______________.
(2) Die Probezeit beträgt _______________ Monate und darf einen Monat nicht unterschreiten und vier Monate nicht überschreiten (§ 20 BBiG). Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist beendet werden.
§ 3
AUSBILDUNGSSTÄTTE UND BERUFSSCHULE
(1) Ausbildungsort ist _______________. Fachlich zusammenhängende Ausbildungsabschnitte können in anderen geeigneten Stellen stattfinden.
(2) Der Auszubildende ist verpflichtet, die Berufsschule regelmäßig zu besuchen. Die Berufsschulzeiten gelten als Arbeitszeit.
§ 4
AUSBILDUNGSVERGÜTUNG
(1) Der Auszubildende erhält folgende monatliche Bruttovergütung:
— 1. Lehrjahr: EUR _______________
— 2. Lehrjahr: EUR _______________
— 3. Lehrjahr (falls zutreffend): EUR _______________
(2) Die Vergütung ist am letzten Werktag des Monats zu zahlen. Sie darf die nach § 17 BBiG vorgesehene Mindestvergütung nicht unterschreiten.
§ 5
URLAUB UND ARBEITSZEIT
(1) Der Urlaubsanspruch beträgt _______________ Arbeitstage pro Kalenderjahr (§ 19 BBiG). Bei Minderjährigen gelten die Regelungen des JArbSchG.
(2) Die tägliche und wöchentliche Ausbildungszeit richtet sich nach dem ArbZG bzw. JArbSchG.
§ 6
PFLICHTEN DES BETRIEBS
(1) Der Betrieb verpflichtet sich, dem Auszubildenden alle Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlich sind (§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG).
(2) Der Betrieb stellt dem Auszubildenden kostenlos alle notwendigen Ausbildungsmittel zur Verfügung (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG).
§ 7
PFLICHTEN DES AUSZUBILDENDEN
(1) Der Auszubildende verpflichtet sich, die angebotenen Ausbildungsmaßnahmen zu nutzen, die übertragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen, die Berufsschule zu besuchen, Weisungen zu befolgen und Betriebsgeheimnisse zu wahren (§ 13 BBiG).
(2) Schriftliche Ausbildungsnachweise (Berichtshefte) sind ordnungsgemäß zu führen.
§ 8
KÜNDIGUNG
(1) Nach Ablauf der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis nur aus wichtigem Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist oder vom Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zur Aufgabe der Berufsausbildung oder für den Wechsel in eine andere Berufsausbildung gekündigt werden (§ 22 BBiG).
(2) Die Kündigung muss schriftlich und bei einer Kündigung aus wichtigem Grund unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.
§ 9
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
(1) Es gelten das BBiG, das JArbSchG (soweit anwendbar) sowie das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform und der Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.
━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
Ort, Datum: _______________________ Ort, Datum: _______________________
Ausbildungsbetrieb Auszubildende(r)
_______________
_________________________ _________________________
(Unterschrift Betrieb/Ausbilder) (Unterschrift Auszubildende(r))
Bei Minderjährigen auch:
_________________________
(Unterschrift gesetzl. Vertreter/in)

Soll ein Ausbildungsverhältnis gekündigt werden?

Kündigung Ausbildungsvertrag bei BriefWizard erstellen →
BriefWizard

Was gehört in einen Ausbildungsvertrag?

Die Vorlage für den Ausbildungsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:

  • Ausbildungsbetrieb — Firma
  • Ausbildungsbetrieb — Adresse
  • Verantwortlicher Ausbilder — Name
  • Auszubildender — Vor- und Nachname
  • Auszubildender — Adresse
  • Auszubildender — Geburtsdatum
  • Ausbildungsberuf
  • Ausbildungsbeginn (Datum)
  • Ausbildungsende (Datum)
  • Probezeit (Monate)
  • Vergütung 1. Lehrjahr (€/Monat)
  • Urlaubstage pro Jahr
  • Vergütung 2. Lehrjahr (€/Monat)

Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.

Worauf Sie beim Ausbildungsvertrag achten sollten

  • Probezeit (Monate): Mindestens 1, maximal 4 Monate nach BBiG

Rechtlicher Rahmen

Arbeitsverträge richten sich nach den §§ 611a ff. BGB und dem Nachweisgesetz (NachwG), das die schriftliche Festhaltung der wesentlichen Arbeitsbedingungen verlangt. Gesetzliche Kündigungsfristen regelt § 622 BGB.

Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Arbeitsrecht sowie im Ratgeber.

Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Mindestausbildungsvergütung?+

Der Betrag für das erste Ausbildungsjahr wird jährlich fortgeschrieben und bis zum 1. November eines jeden Jahres im Bundesgesetzblatt bekanntgegeben; maßgeblich ist das Jahr, in dem die Ausbildung beginnt. Im zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr erhöht er sich um 18, 35 und 40 Prozent gegenüber dem ersten Jahr (§ 17 Abs. 2 BBiG).

Kann der Ausbildungsbetrieb nach der Probezeit einfach kündigen?+

Nein — eine ordentliche Kündigung durch den Betrieb ist nach der Probezeit ausgeschlossen. Es bleibt nur die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund (§ 22 BBiG).

Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?+

Der Arbeitsvertrag selbst ist an keine Form gebunden. Nach dem Nachweisgesetz muss der Arbeitgeber aber die wesentlichen Vertragsbedingungen niederlegen und aushändigen, unter anderem Namen und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn und gegebenenfalls Ende des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Urlaub und das bei einer Kündigung einzuhaltende Verfahren (§ 2 Abs. 1 NachwG). Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.

Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?+

Im Arbeitsverhältnis gilt eine Probezeit nur, wenn sie vereinbart ist. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt dagegen immer mit einer Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten (§ 20 BBiG).

Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?+

Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen aber in Stufen niederlegen und aushändigen: Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere Angaben wie Beginn, Arbeitsort und Tätigkeit spätestens am siebten Kalendertag und die übrigen spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn (§ 2 Abs. 1 NachwG). Statt der Schriftform genügt unter den dort genannten Voraussetzungen die Textform mit elektronischer Übermittlung, außer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?+

VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.

In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?+

Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.

Brauche ich ein Konto?+

Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie lange dauert die Erstellung?+

Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.

Rechtliche Grundlagen des Ausbildungsvertrags

Der Berufsausbildungsvertrag ist gesetzlich in §§ 10–19 BBiG (Berufsbildungsgesetz) geregelt und muss vor Beginn der Ausbildung schriftlich abgeschlossen und von beiden Parteien unterschrieben werden. Der Ausbildungsbetrieb ist verpflichtet, eine Ausfertigung beim zuständigen Berufsbildungsausschuss (z.B. IHK oder HWK) zur Eintragung vorzulegen. Nur eingetragene Ausbildungsverhältnisse berechtigen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen.

Pflichtangaben nach BBiG

Der Ausbildungsvertrag muss nach § 11 BBiG enthalten: Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, Beginn und Dauer der Ausbildung, Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte (überbetriebliche Ausbildung), Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit, Dauer der Probezeit (1–4 Monate), Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung, Dauer des Urlaubs sowie die Voraussetzungen unter denen der Ausbildungsvertrag gekündigt werden kann.

Ausbildungsvergütung und Mindestausbildungsvergütung

Seit 2020 gilt das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz mit einer gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung. Diese steigt jährlich und beträgt 2024 für das 1. Ausbildungsjahr 649 €/Monat. Im 2. Jahr +18 %, im 3. Jahr +35 %, im 4. Jahr +40 %. Übertarifliche Vergütungen sind zulässig, Unterschreitungen nicht. Tarifgebundene Betriebe müssen den Tarifvertrag beachten, der meist höhere Sätze vorsieht.

Kündigung des Ausbildungsverhältnisses

Während der Probezeit ist die Kündigung ohne Angabe von Gründen und ohne Frist möglich. Danach kann der Auszubildende jederzeit ohne Frist kündigen, wenn er die Ausbildung aufgeben oder wechseln möchte — allerdings nur nach Beratung durch den Betriebsrat oder die Ausbildungsberatung. Der Ausbildungsbetrieb kann nach der Probezeit nur aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen (§ 22 BBiG). Eine ordentliche Kündigung durch den Betrieb ist nach der Probezeit nicht möglich.

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