Werkvertrag — kostenlose Vorlage
Werkvertrag für die Erstellung eines bestimmten Werkes oder Ergebnisses.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Was gehört in einen Werkvertrag?
Die Vorlage für den Werkvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Auftraggeber — Name / Firma
- Auftraggeber — Adresse
- Werkunternehmer — Name / Firma
- Werkunternehmer — Adresse
- Beschreibung des herzustellenden Werkes
- Fertigstellungstermin
- Vergütung (€)
- Abschlagszahlungen
- Gewährleistungsfrist
- Abnahmekriterien (optional)
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Rechtlicher Rahmen
Dienstleistungsverträge richten sich nach den §§ 611 ff. BGB (Dienstvertrag), Verträge über ein konkretes Arbeitsergebnis nach den §§ 631 ff. BGB (Werkvertrag). Die Unterscheidung wirkt sich auf Haftung und Vergütung aus.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Dienstleistung sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn der Besteller die Abnahme grundlos verweigert?
Verweigert er die Abnahme ohne wesentlichen Mangel als Grund, gilt das Werk unter Umständen als fiktiv abgenommen — der Vergütungsanspruch des Unternehmers wird dann trotzdem fällig.
Wie lange hafte ich als Handwerker für Mängel?
Bei Bauwerken 5 Jahre, bei sonstigen Werkleistungen 2 Jahre ab Abnahme (§ 634a BGB) — kürzere Fristen lassen sich in Verbraucherverträgen kaum wirksam vereinbaren.
Was ist der Unterschied zwischen Werk- und Dienstvertrag?
Beim Werkvertrag schuldet der Auftragnehmer einen bestimmten Erfolg (z.B. ein fertiges Ergebnis). Beim Dienstvertrag schuldet er nur die Tätigkeit selbst, nicht ein bestimmtes Ergebnis.
Wie sichere ich als Freelancer mein Honorar ab?
Durch einen schriftlichen Vertrag mit klarer Leistungsbeschreibung, Zahlungsziel und Verzugszinsen. Eine Anzahlung von 30–50% vor Projektbeginn ist branchenüblich und empfehlenswert.
Muss ich als Freelancer Umsatzsteuer ausweisen?
Das hängt davon ab, ob du als Kleinunternehmer anerkannt bist (bis ca. €25.000 Jahresumsatz). Kleinunternehmer weisen keine USt aus. Andernfalls gilt der reguläre Umsatzsteuersatz von 19%.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Werk- vs. Dienstvertrag: Der Unterschied
Der Unterschied zwischen Werk- und Dienstvertrag ist fundamental und hat erhebliche rechtliche Konsequenzen. Beim Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB) schuldet der Auftragnehmer ein konkretes Ergebnis — etwa eine fertige Website, ein renoviertes Bad oder eine übersetzte Broschüre. Beim Dienstvertrag (§§ 611 ff. BGB) schuldet er nur die Tätigkeit selbst, nicht ein bestimmtes Ergebnis. Ein Maler, der nach Stunden abrechnet, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu garantieren, arbeitet im Rahmen eines Dienstvertrages. Wer für eine Pauschale die komplette Renovierung übernimmt, schließt einen Werkvertrag ab.
Abnahme und Abnahmepflicht (§ 640 BGB)
Die Abnahme ist beim Werkvertrag die entscheidende Zäsur: Mit ihr werden die Vergütung fällig, die Gewährleistungsfristen starten, und die Gefahr geht auf den Besteller über. Der Besteller ist zur Abnahme verpflichtet, wenn das Werk vertragsgemäß fertiggestellt wurde (§ 640 BGB). Er darf die Abnahme nur wegen wesentlicher Mängel verweigern — unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung. Wichtig: Die Abnahme sollte schriftlich dokumentiert werden, am besten mit einem Abnahmeprotokoll, in dem eventuelle Vorbehalte vermerkt sind.
Mängelgewährleistung beim Werkvertrag
Nach der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist: Für Bauwerke 5 Jahre (§ 634a BGB), für sonstige Werkleistungen 2 Jahre. Treten in dieser Zeit Mängel auf, hat der Besteller folgende Rechte: Nacherfüllung verlangen (Nachbesserung oder Neuherstellung), nach erfolglosem Fristablauf Selbstvornahme mit Kostenerstattung, Minderung des Werklohns oder Rücktritt vom Vertrag sowie Schadensersatz. Vor Geltendmachung von Minderung oder Rücktritt muss immer eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt werden.
Vergütung und Zahlungsplan
Die Vergütung beim Werkvertrag ist grundsätzlich erst mit Abnahme fällig (§ 641 BGB). Bei größeren Projekten empfiehlt sich ein Zahlungsplan mit Abschlagsrechnungen nach Baufortschritt. Für Verbraucherbauverträge gilt nach § 650m BGB: Abschlagszahlungen dürfen 90% des vereinbarten Gesamtpreises nicht übersteigen. Ein Einbehalt von 5-10% bis zur mängelfreien Abnahme schützt den Besteller. Handwerker können bei ausbleibendem Zahlungsausgleich ein Werkunternehmerpfandrecht an der Sache geltend machen.