Praktikumsvertrag — kostenlose Vorlage
Praktikumsvertrag für Pflicht- und freiwillige Praktika nach deutschem Recht.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss ein Pflichtpraktikum vergütet werden?
Nein — Pflichtpraktika im Rahmen einer Schul- oder Studienordnung sind unabhängig von der Dauer vom Mindestlohn ausgenommen (§ 22 MiLoG).
Ab wann muss ein freiwilliges Praktikum Mindestlohn zahlen?
Sobald es länger als drei Monate dauert. Bis zu drei Monaten ist ein freiwilliges Orientierungspraktikum befreit, danach greift der gesetzliche Mindestlohn für die gesamte Dauer.
Was muss ein Arbeitsvertrag enthalten?
Gemäß Nachweisgesetz müssen Arbeitsverträge wesentliche Bedingungen schriftlich festhalten: Namen beider Parteien, Beginn und Dauer, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, Entgelt, Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen. Nach der Vertragsunterschrift lohnt sich außerdem ein Blick darauf, dein Netto-Gehalt zu berechnen, um zu sehen, was vom vereinbarten Bruttogehalt tatsächlich ankommt.
Wie lang ist die gesetzliche Probezeit?
Die gesetzliche Probezeit beträgt maximal 6 Monate (§ 622 BGB). In dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen von beiden Seiten gekündigt werden.
Gilt ein mündlicher Arbeitsvertrag?
Ja, mündliche Arbeitsverträge sind grundsätzlich wirksam. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, die wesentlichen Arbeitsbedingungen spätestens einen Monat nach Arbeitsbeginn schriftlich zu übergeben (Nachweisgesetz).
Sind die Vertragsvorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB Stand 2024) und sind für typische Vertragssituationen geeignet. Für komplexe oder besonders wichtige Verträge empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Es werden keine dauerhaften persönlichen Daten gespeichert.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Pflichtpraktikum vs. freiwilliges Praktikum
Das Mindestlohngesetz (MiLoG) differenziert: Pflichtpraktika im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung sind vom Mindestlohn ausgenommen. Freiwillige Praktika bis zu 3 Monaten ebenfalls — wenn sie der Berufs- oder Studienorientierung dienen. Dauert ein freiwilliges Praktikum länger als 3 Monate, greift der Mindestlohn (§ 22 MiLoG). Dieser Unterschied muss im Vertrag klar geregelt sein, um spätere Nachforderungen zu vermeiden.
Was muss der Praktikumsvertrag enthalten?
Ein vollständiger Praktikumsvertrag sollte regeln: Parteien und Kontaktdaten, Beginn und Ende des Praktikums, wöchentliche Arbeitszeit (max. 40 h/Woche empfohlen), Tätigkeitsbeschreibung und Lernziele, Vergütung (oder Hinweis auf Ausnahme nach MiLoG), Urlaubsanspruch (anteilig bei Laufzeit über 4 Wochen), Verschwiegenheitspflichten sowie die Ausstellung eines Praktikumszeugnisses. Ohne schriftlichen Vertrag gibt es keinerlei Nachweise über die Vereinbarungen.
Urlaubsanspruch und Arbeitszeit für Praktikanten
Praktikanten, die dem MiLoG unterliegen, haben Anspruch auf bezahlten Urlaub — anteilig berechnet nach der Praktikumsdauer. Bei einem 3-monatigen Vollzeitpraktikum entspricht das ca. 6 Werktagen (bei 6-Tage-Woche). Überstunden müssen entweder vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden. Die Arbeitsschutzgesetze gelten für Praktikanten vollumfänglich — inklusive Pausenregelungen und Nachtarbeitsverbote für Minderjährige.
Praktikumszeugnis und Referenz
Ein qualifiziertes Praktikumszeugnis ist für den Berufsstart entscheidend. Der Vertrag sollte ausdrücklich die Ausstellung eines Zeugnisses nach Abschluss des Praktikums vorsehen. Das Zeugnis bescheinigt Art und Dauer der Tätigkeit, Leistung und Verhalten. Es darf keine verschlüsselten Negativformulierungen enthalten. Vereinbaren Sie außerdem, wer als Referenz angegeben werden darf.