Geheimhaltungsvertrag — kostenlose Vorlage
NDA auf Deutsch — schützt vertrauliche Informationen bei Kooperationen, Verhandlungen und Mitarbeiter-Onboarding.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Was gehört in einen Geheimhaltungsvertrag?
Die Vorlage für den Geheimhaltungsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Partei 1 — Name / Firma
- Partei 1 — Adresse
- Partei 2 — Name / Firma
- Partei 2 — Adresse
- Art des Geheimhaltungsvertrags
- Zweck der Zusammenarbeit
- Was gilt als vertraulich?
- Geheimhaltungsdauer (Jahre)
- Gilt auch für Mitarbeiter der Parteien?
- Rückgabe vertraulicher Unterlagen
- Ort der Unterzeichnung
- Vertragsstrafe bei Verstoß (€)
- Gerichtsstand (optional)
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Geheimhaltungsvertrag achten sollten
- Geheimhaltungsdauer (Jahre): Typisch: 2–5 Jahre nach Ende der Zusammenarbeit
Rechtlicher Rahmen
Der Schutz vertraulicher Informationen richtet sich nach dem Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG). Es setzt voraus, dass Informationen durch angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen geschützt werden, etwa durch eine vertragliche Vereinbarung.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Geheimhaltung sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Reicht ein mündliches Geheimhaltungsversprechen aus?
Rechtlich zwar grundsätzlich bindend, aber im Streitfall kaum beweisbar — ein schriftlicher Geheimhaltungsvertrag ist die einzige praktikable Möglichkeit, die Vertraulichkeit später auch durchzusetzen.
Was ist der Unterschied zwischen einseitigem und gegenseitigem Geheimhaltungsvertrag?
Beim einseitigen Vertrag verpflichtet sich nur eine Partei zur Geheimhaltung; beim gegenseitigen Vertrag sind beide Seiten gebunden — üblich bei Kooperationen, in denen beide Parteien sensible Informationen austauschen.
Wann brauche ich einen NDA?
Immer dann, wenn du vertrauliche Informationen (Geschäftsideen, Kundendaten, Technologien, Businesspläne) mit Dritten teilst — vor Geschäftsverhandlungen, bei der Beauftragung von Dienstleistern oder beim Onboarding neuer Mitarbeiter.
Wie lange gilt ein Geheimhaltungsvertrag?
Die Laufzeit ist frei vereinbar, typischerweise 2–5 Jahre. Sie sollte die Verhandlungs- oder Projektphase plus eine Nachlaufzeit von mindestens 2 Jahren umfassen.
Was passiert bei einem Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht?
Der Vertragsbrüchige haftet auf Schadensersatz. Zusätzlich kann eine Vertragsstrafe vereinbart werden, die den Nachweis eines konkreten Schadens erübrigt und als Abschreckung dient.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Geheimhaltungsvertrag und NDA: Unterschied und Anwendung
"Geheimhaltungsvertrag" und "NDA" (Non-Disclosure Agreement) werden im deutschen Sprachgebrauch oft synonym verwendet — sie meinen dasselbe Dokument. Anwendungsfälle: vor Geschäftsverhandlungen (M&A, Joint Ventures), bei der Beauftragung externer Dienstleister (IT-Unternehmen, Berater, Designer), beim Onboarding neuer Mitarbeiter (besonders im sensitiven Bereich) und bei der Weitergabe von Produktideen an potenzielle Investoren oder Partner.
Was muss als "vertraulich" definiert werden?
Die Vertraulichkeitsdefinition ist das Herzstück eines jeden NDAs. Zu weit gefasst (z.B. "alle Informationen") ist oft unwirksam oder umstritten; zu eng gefasst schützt nicht ausreichend. Best Practice: Vertraulich sind alle nicht öffentlich bekannten Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet oder nach Art und Umständen offensichtlich vertraulich sind — inklusive mündlicher Informationen, wenn sie innerhalb von 10 Tagen schriftlich bestätigt werden. Ausnahmen: Informationen, die öffentlich bekannt sind, die der Empfänger bereits kannte oder die ihm rechtmäßig von Dritten mitgeteilt wurden.
Einseitiger vs. gegenseitiger NDA
Ein einseitiger NDA schützt nur die Partei, die Informationen teilt; ein gegenseitiger (mutual) NDA schützt beide Parteien — sinnvoll, wenn beide Seiten vertrauliche Informationen teilen. Im Venture-Capital-Bereich sind Investoren oft nicht bereit, gegenseitige NDAs zu unterzeichnen, da sie täglich ähnliche Ideen erhalten. In diesem Fall hilft ein einseitiger NDA für den Gründer.
Rechtsfolgen bei Vertragsbruch
Bei Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht hat der Geschädigte Anspruch auf Unterlassung (Sofortstopp der Weitergabe) und Schadensersatz. Da der Nachweis eines konkreten Schadens oft schwierig ist, empfiehlt sich eine Vertragsstrafe — z.B. 25.000 € pro nachgewiesenem Verstoß. Gerichte können überhöhte Vertragsstrafen auf ein angemessenes Maß reduzieren. Im Rahmen des GeschGehG kann zusätzlich Vernichtung oder Herausgabe unrechtmäßig erlangter Informationen verlangt werden.