Wohngemeinschaftsvertrag — kostenlose Vorlage
WG-Vertrag zwischen Hauptmieter und Mitbewohner — rechtssicher und in wenigen Minuten fertig.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Soll ein WG-Zimmer gekündigt werden?
Kündigung WG-Zimmer bei BriefWizard erstellen →Was gehört in einen Wohngemeinschaftsvertrag?
Die Vorlage für den Wohngemeinschaftsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Hauptmieter — Vor- und Nachname
- Hauptmieter — Adresse
- Mitbewohner — Vor- und Nachname
- Mitbewohner — aktuelle Adresse
- Adresse der WG
- Beschreibung des Zimmers
- Monatliche Miete für das Zimmer (€)
- Nebenkosten-Anteil monatlich (€)
- Einzugsdatum
- Kündigungsfrist
- Zimmer möbliert?
- Mitnutzung Gemeinschaftsräume
- Kaution (€)
- Haustiere erlaubt?
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Wohngemeinschaftsvertrag achten sollten
- Beschreibung des Zimmers: Welches Zimmer wird überlassen? Größe, Lage, Ausstattung.
- Nebenkosten-Anteil monatlich (€): Anteiliger Betrag an Strom, Internet, Reinigung etc.
Rechtlicher Rahmen
Mietverträge richten sich nach den §§ 535 ff. BGB. Bei Wohnraum gelten zusätzliche Mieterschutzvorschriften, zum Beispiel die Begrenzung der Kaution auf höchstens drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB) und die Schriftform bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (§ 550 BGB).
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Mietrecht sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Brauche ich als Mitbewohner einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter?
Nicht zwingend — oft schließt nur der Hauptmieter einen Vertrag mit dem Vermieter, während der WG-Vertrag nur das Innenverhältnis zum Mitbewohner regelt. Der Vermieter muss der Aufnahme trotzdem zustimmen (§ 540 BGB).
Wie wird ein Nachmieter für ein frei werdendes WG-Zimmer gefunden?
Das sollte der WG-Vertrag regeln — üblich ist, dass der ausziehende Mitbewohner einen Vorschlag macht und der Hauptmieter zustimmen muss, bevor der neue Mitbewohner einzieht.
Muss ein Mietvertrag schriftlich sein?
Ein Mietvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden; aus Beweisgründen empfiehlt sich trotzdem ein schriftlicher Vertrag. Wird ein Wohnraummietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, gilt er für unbestimmte Zeit (§ 550 BGB). Bei Grundstücken und Räumen, die keine Wohnräume sind, etwa Gewerberäumen, Garagen oder Stellplätzen, genügt dafür die Textform (§ 578 Abs. 1 BGB).
Wie hoch darf die Mietkaution sein?
Bei Wohnraum darf die Kaution höchstens das Dreifache der Monatsmiete ohne die als Pauschale oder Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen. Der Mieter darf sie in drei gleichen Monatsraten zahlen, und der Vermieter muss sie bei einem Kreditinstitut anlegen (§ 551 BGB). Für Gewerberäume, separat vermietete Garagen oder Stellplätze gilt diese gesetzliche Obergrenze nicht.
Wann kann der Vermieter kündigen?
Bei Wohnraum braucht der Vermieter für eine ordentliche Kündigung ein berechtigtes Interesse, etwa Eigenbedarf oder eine schuldhafte, nicht unerhebliche Pflichtverletzung des Mieters (§ 573 BGB). Die Frist beträgt rund drei Monate und verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung um jeweils drei Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Für separat vermietete Gewerberäume, Garagen und Stellplätze gilt dieser Kündigungsschutz nicht; die gesetzlichen Fristen stehen in § 580a BGB, für Pachtverträge ohne feste Laufzeit in § 584 BGB. Bei Kleingärten kann der Verpächter nur aus den in § 9 BKleingG genannten Gründen ordentlich kündigen.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
WG-Vertrag: Innenverhältnis zwischen Hauptmieter und Mitbewohner
Ein Wohngemeinschaftsvertrag regelt das Verhältnis zwischen dem Hauptmieter, der den Mietvertrag mit dem Vermieter geschlossen hat, und einem oder mehreren Mitbewohnern, die ein Zimmer in dieser Wohnung nutzen. Er ist vom eigentlichen Mietvertrag mit dem Vermieter zu unterscheiden: Der WG-Vertrag regelt nur das Innenverhältnis — wer welches Zimmer bewohnt, welche Miete anteilig fällig ist und wie Gemeinschaftsräume genutzt werden.
Erlaubnis des Vermieters einholen (§ 540 BGB)
Nimmt der Hauptmieter einen neuen Mitbewohner auf, der nicht im Hauptmietvertrag steht, handelt es sich rechtlich um eine (Teil-)Untervermietung. Ohne Erlaubnis des Vermieters ist dies grundsätzlich unzulässig und kann zur Abmahnung oder Kündigung des Hauptmietverhältnisses führen (§ 540 BGB). Die Erlaubnis sollte schriftlich beim Vermieter eingeholt und im WG-Vertrag dokumentiert werden. Bei berechtigtem Interesse — etwa nach dem Auszug eines bisherigen Mitbewohners — kann der Mieter die Erlaubnis notfalls auch gerichtlich durchsetzen.
Haftung: Gesamtschuldner oder nur der Hauptmieter?
Stehen alle Bewohner gemeinsam im Mietvertrag mit dem Vermieter, haften sie als Gesamtschuldner (§ 421 BGB) — der Vermieter kann die volle Miete von jedem einzelnen verlangen, unabhängig von der internen Aufteilung. Steht dagegen nur eine Person im Hauptmietvertrag, haftet ausschließlich diese gegenüber dem Vermieter; die anderen Bewohner sind ihr gegenüber nur aus dem WG-Vertrag zur anteiligen Zahlung verpflichtet. Diese Unterscheidung sollte allen Beteiligten vor Einzug bewusst sein, da sie im Streit- oder Zahlungsausfall erhebliche finanzielle Folgen hat.
Auszug einzelner Mitbewohner
Der WG-Vertrag sollte eine eigene Kündigungsfrist für den einzelnen Mitbewohner festlegen (typisch: 4 Wochen bis 3 Monate zum Monatsende), unabhängig von den Fristen des Hauptmietvertrags. Wichtig ist außerdem, wie ein Nachmieter für das freiwerdende Zimmer gefunden und vom Hauptmieter akzeptiert wird — üblich ist ein Vorschlags- und Zustimmungsrecht des Hauptmieters. Ohne klare Regelung drohen Streitigkeiten darüber, wie lange ein ausziehender Mitbewohner noch anteilig zur Miete beiträgt.