WG-Mietvertrag — kostenlose Vorlage
Mietvertrag für Wohngemeinschaften — regelt Zimmermiete, Nebenkosten und WG-interne Regelungen.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss ein Mietvertrag schriftlich sein?
Ein Mietvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden. Aus Beweisgründen empfiehlt sich jedoch immer die Schriftform. Bei Mietverträgen mit einer Laufzeit über einem Jahr ist die Schriftform sogar gesetzlich vorgeschrieben (§ 550 BGB).
Wie hoch darf die Mietkaution sein?
Die Kaution darf maximal drei Nettokaltmieten betragen (§ 551 BGB). Sie muss getrennt vom Vermietervermögen verzinslich angelegt und nach Ende der Mietzeit zurückgezahlt werden.
Wann kann der Vermieter kündigen?
Der Vermieter benötigt ein berechtigtes Interesse, z.B. Eigenbedarf oder erhebliche Pflichtverletzungen des Mieters. Die Kündigungsfrist beträgt je nach Mietdauer 3 bis 9 Monate.
Sind die Vertragsvorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB Stand 2024) und sind für typische Vertragssituationen geeignet. Für komplexe oder besonders wichtige Verträge empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Es werden keine dauerhaften persönlichen Daten gespeichert.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
WG-Mietvertrag: Mitmieter oder Untermieter?
In einer Wohngemeinschaft (WG) gibt es zwei grundlegende Vertragsmodelle. Beim Hauptmietermodell schließen alle WG-Mitglieder gemeinsam einen Mietvertrag mit dem Vermieter — alle sind Hauptmieter, alle haften gesamtschuldnerisch. Beim Untermieter-Modell schließt nur eine Person (Hauptmieter) den Mietvertrag; die anderen sind Untermieter des Hauptmieters. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile, die im Vertrag klar geregelt sein müssen.
Innenverhältnis der WG: Kostenaufteilung
Auch wenn der Vermieter nur einen Mietvertrag mit allen Hauptmietern hat, brauchen WG-Bewohner einen internen WG-Vertrag über die Aufteilung aller Kosten: Warmmiete (wie aufgeteilt?), Nebenkosten, Internet, Strom, Einkauf gemeinsamer Verbrauchsgüter. Regeln Sie außerdem: Wie wird das Zimmer bei Auszug übergeben? Wer zahlt für Schäden im Gemeinschaftsbereich? Wer koordiniert die Handwerker? Ein WG-Vertrag verhindert die häufigsten WG-Streitigkeiten über Geld und Pflichten.
Aufnahme neuer Mitbewohner und Kündigung
Beim Hauptmieter-Modell muss ein neuer Mitbewohner vom Vermieter genehmigt werden — er tritt entweder dem bestehenden Vertrag bei oder es wird ein neuer Mietvertrag geschlossen. Im Untermieter-Modell kann der Hauptmieter neue Untermieter aufnehmen, benötigt aber die Erlaubnis des Vermieters (§ 540 BGB). Die Kündigung eines einzelnen WG-Mitglieds ist beim Hauptmieter-Modell nur gemeinsam möglich — ein Mitmieter allein kann nicht kündigen. Regeln Sie daher im WG-Vertrag, wie mit Auszugswünschen umgegangen wird.
Kaution im WG-Vertrag
Bei Hauptmieter-WGs wird die Kaution oft von allen Mietern gemeinsam gezahlt. Regeln Sie schriftlich, wer welchen Anteil zahlt und wie die Kautionsrückzahlung aufgeteilt wird. Zieht ein Mitmieter aus, hat er in der Regel keinen direkten Anspruch auf Rückzahlung "seines" Kautions-Anteils vom Vermieter — nur der neue Mitmieter könnte als Ausgleich zahlen. Ohne interne schriftliche Regelung entstehen hier häufig Streitigkeiten.