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Gewerbemietvertrag Vorlage und Muster — kostenlos als PDF & Word

Diese Vorlage ist für die Vermietung von Büro-, Laden-, Lager- oder Produktionsflächen gedacht. Sie tragen Vermieter, Mieter, Mietobjekt, Nutzungsart, Mietfläche, Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution, Mietbeginn und Mindestlaufzeit ein und laden das Muster als PDF oder Word-Datei herunter. Auf Räume, die keine Wohnräume sind, ist nur ein Teil der Vorschriften des Wohnraummietrechts anzuwenden (§ 578 BGB); Laufzeit, Verlängerung und Nebenkosten sollten deshalb ausdrücklich geregelt werden. Ein für länger als ein Jahr geschlossener Mietvertrag, der nicht in Textform vorliegt, gilt als unbefristet (§§ 578, 550 BGB).

Eigene Felder & Abschnitte

Fehlt etwas im Formular? Füge eigene Angaben oder ganze Vertragsabschnitte hinzu — sie werden im fertigen Vertrag berücksichtigt.

Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Gewerbemietvertrag — Vorschau
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GEWERBEMIETVERTRAG
gemäß §§ 535, 578 BGB
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VERMIETER: _______________
_______________
(nachfolgend „Vermieter")
MIETER: _______________
_______________
(nachfolgend „Mieter")
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PRÄAMBEL
Der Vermieter ist Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigter der nachstehend bezeichneten Gewerberäumlichkeiten. Der Mieter beabsichtigt, diese Flächen zum Betrieb seines gewerblichen Unternehmens zu nutzen. Die Parteien schließen den vorliegenden Gewerbemietvertrag ab, für den – mangels Verbraucherschutzstatus des Mieters – die §§ 578 f. BGB Anwendung finden.
§ 1
MIETGEGENSTAND
(1) Der Vermieter vermietet dem Mieter die _______________
_______________
mit einer Nutzfläche von ca. _______________ m².
(2) Die Nutzfläche versteht sich als Nettomietfläche gemäß gif-Richtlinie (MF-G). Etwaige Abweichungen von bis zu 3 % gelten als vertragsgemäß und berechtigen nicht zur Mietminderung.
(3) Die vereinbarte Nutzungsart ist _______________. Eine Änderung der Nutzungsart bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vermieters.
§ 2
MIETDAUER UND VERLÄNGERUNG
(1) Das Mietverhältnis beginnt am _______________ und wird für eine Festlaufzeit von _______________ Jahr(en) abgeschlossen.
(2) Kündigt keine der Parteien das Mietverhältnis schriftlich mit einer Frist von 6 Monaten vor Ablauf der Festlaufzeit, verlängert es sich automatisch um jeweils 12 Monate.
(3) Nach Ablauf der Festlaufzeit oder Verlängerungsperioden kann das Mietverhältnis mit einer Frist von 6 Monaten zum Quartalsende schriftlich gekündigt werden (§ 580a Abs. 2 BGB).
§ 3
MIETZINS UND NEBENKOSTEN
(1) Die monatliche Nettokaltmiete beträgt EUR _______________ zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %).
(2) Zusätzlich sind monatliche Betriebskostenvorauszahlungen in Höhe von EUR _______________ zu leisten. Über die tatsächlich anfallenden Betriebskosten gemäß § 2 BetrKV wird jährlich abgerechnet.
(3) Miete und Betriebskosten sind monatlich im Voraus, spätestens bis zum dritten Werktag eines jeden Monats, auf das vom Vermieter bezeichnete Konto zu überweisen.
§ 4
MIETKAUTION
(1) Der Mieter leistet zu Beginn des Mietverhältnisses eine Sicherheitsleistung in Höhe von EUR _______________, entsprechend _______________.
(2) Die Kaution kann als Barkaution, Bankbürgschaft oder Depot geleistet werden. Bei Vertragsende wird sie nach vollständiger Übergabe der Mietsache und Prüfung etwaiger Gegenforderungen zurückgegeben.
§ 5
INSTANDHALTUNG UND UMBAUMASSNAHMEN
(1) Der Vermieter ist zur Instandhaltung der Mietsache in vertragsgemäßem Zustand verpflichtet (§ 535 Abs. 1 Satz 2 BGB). Reparaturen, die durch vertragsgemäßen Gebrauch des Mieters entstehen, trägt der Vermieter.
(2) Der Mieter übernimmt Schönheits- und Instandhaltungsmaßnahmen für durch ihn verursachte Beschädigungen sowie keine weitergehenden Renovierungspflichten.
(3) Bauliche Veränderungen, Einbauten und Umbaumaßnahmen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vermieters. Bei Beendigung des Mietverhältnisses hat der Mieter auf Verlangen den ursprünglichen Zustand auf eigene Kosten wiederherzustellen.
§ 10
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
(1) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Ergänzungen und Änderungen bedürfen der Schriftform.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Ort der Mietsache.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gilt die gesetzliche Regelung; im Übrigen bleibt der Vertrag wirksam.
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Ort, Datum: _______________________ Ort, Datum: _______________________
Vermieter Mieter
_______________
_________________________ _________________________
(Unterschrift Vermieter) (Unterschrift Mieter)

Soll ein Gewerbemietvertrag gekündigt werden?

Kündigung Gewerbemietvertrag bei BriefWizard erstellen →
BriefWizard

Was gehört in einen Gewerbemietvertrag?

Die Vorlage für den Gewerbemietvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:

  • Vermieter — Name / Firma
  • Vermieter — Adresse
  • Mieter — Name / Firma
  • Mieter — Adresse
  • Adresse des Mietobjekts
  • Art der Nutzung
  • Mietfläche (m²)
  • Kaltmiete (€/Monat)
  • Nebenkosten (€/Monat)
  • Kaution (€)
  • Mietbeginn (Datum)
  • Mindestlaufzeit (Jahre)

Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.

Rechtlicher Rahmen

Mietverträge richten sich nach den §§ 535 ff. BGB. Bei Wohnraum gelten zusätzliche Mieterschutzvorschriften, zum Beispiel die Begrenzung der Kaution auf höchstens drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB) und die Schriftform bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (§ 550 BGB).

Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Mietrecht sowie im Ratgeber.

Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen

Kann die Miete während der Laufzeit automatisch steigen?+

Nur, wenn eine Index- oder Staffelmiete vereinbart ist. Ohne eine solche Klausel ist eine einseitige Mieterhöhung durch den Vermieter während der Vertragslaufzeit nicht möglich.

Muss ich als Mieter Einbauten beim Auszug entfernen?+

Nur, wenn eine Rückbaupflicht vertraglich vereinbart wurde. Vor größeren Umbauten sollte trotzdem die schriftliche Zustimmung des Vermieters eingeholt werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Muss ein Mietvertrag schriftlich sein?+

Ein Mietvertrag kann grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden; aus Beweisgründen empfiehlt sich trotzdem ein schriftlicher Vertrag. Wird ein Wohnraummietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, gilt er für unbestimmte Zeit (§ 550 BGB). Bei Grundstücken und Räumen, die keine Wohnräume sind, etwa Gewerberäumen, Garagen oder Stellplätzen, genügt dafür die Textform (§ 578 Abs. 1 BGB).

Wie hoch darf die Mietkaution sein?+

Bei Wohnraum darf die Kaution höchstens das Dreifache der Monatsmiete ohne die als Pauschale oder Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen. Der Mieter darf sie in drei gleichen Monatsraten zahlen, und der Vermieter muss sie bei einem Kreditinstitut anlegen (§ 551 BGB). Für Gewerberäume, separat vermietete Garagen oder Stellplätze gilt diese gesetzliche Obergrenze nicht.

Wann kann der Vermieter kündigen?+

Bei Wohnraum braucht der Vermieter für eine ordentliche Kündigung ein berechtigtes Interesse, etwa Eigenbedarf oder eine schuldhafte, nicht unerhebliche Pflichtverletzung des Mieters (§ 573 BGB). Die Frist beträgt rund drei Monate und verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung um jeweils drei Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Für separat vermietete Gewerberäume, Garagen und Stellplätze gilt dieser Kündigungsschutz nicht; die gesetzlichen Fristen stehen in § 580a BGB, für Pachtverträge ohne feste Laufzeit in § 584 BGB. Bei Kleingärten kann der Verpächter nur aus den in § 9 BKleingG genannten Gründen ordentlich kündigen.

Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?+

VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.

In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?+

Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.

Brauche ich ein Konto?+

Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Wie lange dauert die Erstellung?+

Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.

Unterschied zwischen Wohn- und Gewerbemietvertrag

Der Gewerbemietvertrag unterliegt nicht dem sozialen Mieterschutz des BGB-Wohnraummietrechts. Gewerbliche Mieter haben deutlich weniger gesetzliche Schutzrechte — daher sind vertragliche Regelungen umso wichtiger. Die Vertragsfreiheit ist im Gewerbemietrecht erheblich größer: Befristungen, Staffelmieten, Indexmieten und weitreichende Pflichtübertragungen auf den Mieter sind zulässig. Gleichzeitig riskieren Gewerbemieter, die einen unvorteilhaften Vertrag unterschreiben, hohe langfristige finanzielle Belastungen.

Laufzeit und Optionsklauseln

Gewerbemietverträge werden oft für 5–10 Jahre abgeschlossen. Eine Verlängerungsoption ("Option") gibt dem Mieter das Recht, den Vertrag zu festgelegten Konditionen zu verlängern — z.B. zweimal um je 5 Jahre. Diese Option muss im Vertrag klar geregelt sein: Ausübungsfrist (typisch: 6–12 Monate vor Ablauf), Konditionen der Verlängerung und ob die Miete angepasst werden darf. Für den Vermieter empfiehlt sich eine Indexmiete (Anpassung an den Verbraucherpreisindex).

Mieterausbauten und Rückbaupflicht

Viele Gewerbemieter müssen die Räume für ihren Betrieb umbauen (Einbauten, Trennwände, IT-Infrastruktur). Der Vertrag muss regeln, ob und wie diese Umbauten am Mietende zurückgebaut werden müssen. Ohne Regelung hat der Mieter kein Recht, Einbauten zu tätigen — der Vermieter muss zustimmen. Eine Rückbaupflicht kann bei umfangreichen Einbauten teuer werden; der Mieter sollte daher im Vertrag das Recht zur Übernahme der Einbauten durch den Vermieter (gegen Entschädigung) verhandeln.

Gewerbliche Untermiete und Nutzungsänderung

Die gewerbliche Untervermietung oder die Nutzungsänderung (z.B. vom Büro zum Einzelhandel) bedarf der Zustimmung des Vermieters, sofern der Vertrag nichts anderes regelt. Bei der Vertragsgestaltung sollte der Mieter darauf achten, dass eine Nutzungsänderung zumindest mit Zustimmung möglich ist — andernfalls könnte eine Änderung des Geschäftsmodells zur Vertragsverletzung führen.

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