Influencer Vertrag — kostenlose Vorlage
Kooperationsvertrag zwischen Marken und Influencern für Social Media Kampagnen.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Was gehört in einen Influencer Vertrag?
Die Vorlage für den Influencer Vertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Auftraggeber / Marke — Name
- Auftraggeber — Adresse
- Influencer — Name
- Influencer — Adresse
- Social Media Plattform(en)
- Beschreibung des Contents
- Kampagnenzeitraum
- Honorar (€)
- Zahlungsziel (Tage)
- Exklusivitätsklausel
- Nutzungsrechte für den Content
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Rechtlicher Rahmen
Bezahlte Kooperationen im Influencer-Marketing müssen eindeutig als Werbung gekennzeichnet werden (§ 5a UWG). Nutzungsrechte an erstellten Inhalten richten sich nach dem Urheberrechtsgesetz und müssen ausdrücklich eingeräumt werden.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Marketing sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss bezahlte Werbung auf Social Media immer gekennzeichnet werden?
Ja, ausnahmslos — auch kostenlos zur Verfügung gestelltes Produkt gilt als geldwerter Vorteil und muss als Werbung gekennzeichnet werden.
Wem gehören die vom Influencer erstellten Inhalte?
Grundsätzlich dem Influencer als Urheber. Der Vertrag muss regeln, welche Nutzungsrechte der Auftraggeber erhält — zeitlich, räumlich und auf welchen Plattformen.
Was muss in einem Influencer-Vertrag geregelt werden?
Die zu erstellenden Inhalte und Formate, Plattformen, Veröffentlichungszeitpunkte, Vergütung, Nutzungsrechte, Kennzeichnungspflichten (#Werbung/#Anzeige), Exklusivitätsregelungen und Haftung bei Rechtsverstößen.
Muss Werbung auf Social Media gekennzeichnet werden?
Ja, unbedingt. Bezahlte Kooperationen müssen eindeutig als Werbung gekennzeichnet sein. Das gilt auch für Produkte, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Verstöße können mit Abmahnungen und Bußgeldern geahndet werden.
Wem gehören die erstellten Inhalte?
Das muss im Vertrag geregelt werden. Standardmäßig hält der Ersteller das Urheberrecht. Im Vertrag sollte die Lizenzierung der Nutzungsrechte (Dauer, Plattformen, Nutzungsart, Exklusivität) klar definiert sein.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Warum ist ein Influencer-Vertrag unverzichtbar?
Influencer-Marketing hat sich zu einem milliardenschweren Markt entwickelt — und mit ihm die Rechtsstreitigkeiten über Vergütung, Nutzungsrechte und Kennzeichnungspflichten. Ein Influencer-Vertrag schützt beide Seiten: Die Brand erhält Sicherheit über Inhalte, Timing und Exklusivität; der Creator erhält klare Vergütungsvereinbarungen und Schutz vor unzulässigen Nachforderungen. Ohne Vertrag ist keine Seite rechtlich abgesichert.
Kennzeichnungspflicht: #Werbung oder #Anzeige
Seit mehreren Urteilen und der aktualisierten Leitlinie der Landesmedienanstalten (2021) gilt: Bezahlte Kooperationen, erhaltene Produkte und Rabattcodes müssen eindeutig und unmissverständlich als "Werbung" oder "Anzeige" gekennzeichnet sein — in der jeweiligen Landessprache. "Ad", "spon", "PR" oder unklare Bezeichnungen reichen nicht aus. Verstöße können zu Abmahnungen (100–10.000 € Streitwert) und Unterlassungsklagen führen. Der Influencer-Vertrag muss diese Pflicht ausdrücklich aufführen.
Nutzungsrechte und Exklusivität
Wem gehören die erstellten Inhalte? Das Urheberrecht liegt automatisch beim Ersteller — ohne Übertragung darf die Brand die Inhalte nicht auf eigenen Kanälen teilen, als Werbeanzeigen schalten oder anderweitig verwenden. Im Vertrag muss geregelt sein: Wie lange darf die Brand die Inhalte nutzen? Auf welchen Plattformen? Darf sie sie bearbeiten oder für bezahlte Werbung einsetzen (Whitelisting)? Eine Exklusivitätsklausel verhindert, dass der Creator gleichzeitig für direkte Konkurrenten tätig wird.
Vergütung, Freigabe und Änderungen
Legen Sie im Vertrag fest: Vergütungsmodell (Pauschalhonorar, Pay-per-Click, Affiliate-Provision), Zahlungszeitpunkt (vor oder nach Veröffentlichung), Freigabeprozess (muss die Brand Inhalte vor Veröffentlichung freigeben?) und wie viele Änderungsrunden inklusive sind. Viele Influencer-Verträge scheitern an unklaren Freigabe-Prozessen: Der Creator wartet wochenlang auf Feedback, verliert die Aktualität des Contents und muss trotzdem liefern.