Dienstleistungsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word
Mit dieser Vorlage regeln Auftraggeber und Dienstleister eine Tätigkeit, etwa für Freelancer, Berater oder Selbstständige. Sie beschreiben die Dienstleistung und tragen Beginn, Vergütungsmodell (Stundensatz, Monatspauschale oder Projektpauschale), Vergütung, Zahlungsziel und Kündigungsfrist ein; das Muster laden Sie als PDF oder Word-Datei herunter. Beim Dienstvertrag werden die versprochenen Dienste geschuldet (§ 611 BGB), beim Werkvertrag die Herstellung des versprochenen Werkes (§ 631 BGB). Geht es um ein bestimmtes Ergebnis, passt die Vorlage Werkvertrag besser.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Was gehört in einen Dienstleistungsvertrag?
Die Vorlage für den Dienstleistungsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Auftraggeber — Name / Firma
- Auftraggeber — Adresse
- Dienstleister — Name / Firma
- Dienstleister — Adresse
- Beschreibung der Dienstleistung
- Beginn der Zusammenarbeit
- Vergütungsmodell
- Vergütung (€)
- Zahlungsziel (Tage)
- Kündigungsfrist
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Rechtlicher Rahmen
Dienstleistungsverträge richten sich nach den §§ 611 ff. BGB (Dienstvertrag), Verträge über ein konkretes Arbeitsergebnis nach den §§ 631 ff. BGB (Werkvertrag). Die Unterscheidung wirkt sich auf Haftung und Vergütung aus.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Dienstleistung sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss ich als Auftraggeber auch bei Nichtgefallen zahlen?
Ja, grundsätzlich — beim Dienstvertrag wird die Tätigkeit selbst vergütet, nicht ein bestimmtes Ergebnis. Nur bei nachweisbar mangelhafter oder unsorgfältiger Leistung kommen Ansprüche wegen Pflichtverletzung in Betracht.
Wie lang sollte die Kündigungsfrist bei einem Dienstleistungsvertrag sein?
Bei laufenden Projekten empfehlen sich mindestens 4 Wochen, damit beide Seiten Zeit für eine geordnete Übergabe haben.
Was ist der Unterschied zwischen Werk- und Dienstvertrag?
Beim Werkvertrag schuldet der Auftragnehmer einen bestimmten Erfolg (z.B. ein fertiges Ergebnis). Beim Dienstvertrag schuldet er nur die Tätigkeit selbst, nicht ein bestimmtes Ergebnis.
Wie sichere ich als Freelancer mein Honorar ab?
Durch einen schriftlichen Vertrag mit klarer Leistungsbeschreibung, Zahlungsziel und Verzugszinsen. Eine Anzahlung von 30–50% vor Projektbeginn ist branchenüblich und empfehlenswert.
Muss ich als Freelancer Umsatzsteuer ausweisen?
Das hängt davon ab, ob du als Kleinunternehmer anerkannt bist (bis ca. €25.000 Jahresumsatz). Kleinunternehmer weisen keine USt aus. Andernfalls gilt der reguläre Umsatzsteuersatz von 19%.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Dienstleistungsvertrag: Wann und warum?
Ein Dienstleistungsvertrag hält die gegenseitigen Pflichten zwischen Auftraggeber und Dienstleister schriftlich fest. Er schützt beide Seiten: Der Auftraggeber erhält Klarheit über Leistungsumfang, Qualität und Preis; der Dienstleister sichert seinen Vergütungsanspruch und begrenzt Nachforderungen. Anders als im Werkvertrag schuldet der Dienstleister beim Dienstvertrag (§ 611 BGB) eine Tätigkeit, nicht ein bestimmtes Ergebnis. Diese Unterscheidung ist entscheidend für Haftungsfragen.
Essenzielle Vertragsklauseln
Ein vollständiger Dienstleistungsvertrag muss enthalten: genaue Beschreibung der geschuldeten Leistung, vereinbartes Vergütungsmodell (Stundensatz, Tagessatz, Pauschalpreis), Zahlungsziel und Zahlungsart, Laufzeit und Kündigungsfristen, Regelungen zu Überstunden und zusätzlichen Leistungen, Haftungsbeschränkung (auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit), Vertraulichkeitsklausel sowie ein Wettbewerbsverbot (wenn gewünscht). Ohne klare Leistungsbeschreibung entstehen schnell Streitigkeiten darüber, was eigentlich geschuldet war.
Abrechnung und Rechnungsstellung
Legen Sie im Vertrag fest, wie und wann abgerechnet wird: monatliche Stundennachweise, Meilensteinzahlungen oder Abschläge. Ein Stundennachweissystem (Timetracking) verhindert spätere Disputes über geleistete Stunden. Bei Projekten über mehrere Monate empfehlen sich Abschlagszahlungen (30 % bei Auftragserteilung, 40 % bei Projektmitte, 30 % bei Abnahme). Klären Sie, wer für Reisekosten, Spesen und Materialien aufkommt.
Beendigung und Übergabe
Auch bei einem Dienstleistungsvertrag ohne feste Laufzeit sollten Kündigungsfristen vereinbart werden — bei laufenden Projekten mindestens 4 Wochen. Regeln Sie die Übergabe laufender Arbeiten und Dokumentationen im Falle der Kündigung. Für die Übergabe von Arbeitsergebnissen (Code, Konzepte, Entwürfe) empfiehlt sich eine explizite Regelung, dass alle bis dahin erbrachten Leistungen vergütet werden.