Erbvertrag — kostenlose Vorlage
Erbvertrag als bindende Alternative zum Testament — für Paare und Familien.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Kann ich einen Erbvertrag später wieder aufheben?
Nur einvernehmlich mit allen Vertragsparteien oder durch vertraglich vorbehaltene Rücktrittsgründe — ein einseitiger Widerruf wie beim Testament ist ausgeschlossen.
Kann ich trotz Erbvertrag noch ein Testament schreiben?
Ja, aber nur für Punkte, die der Erbvertrag nicht bindend regelt. Widerspricht ein späteres Testament den vertragsmäßigen Verfügungen, hat der Erbvertrag Vorrang.
Was ist ein Erbvertrag?
Ein Erbvertrag ist ein bindender Vertrag zwischen mindestens zwei Personen über die Erbfolge. Anders als ein Testament ist er für beide Seiten verbindlich und kann nicht einseitig widerrufen werden.
Muss ein Erbvertrag notariell beurkundet werden?
Ja, zwingend. Gemäß § 2276 BGB muss ein Erbvertrag bei gleichzeitiger Anwesenheit aller Beteiligten notariell beurkundet werden. Er kann anschließend beim Nachlassgericht hinterlegt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Erbvertrag und Testament?
Das Testament kann jederzeit einseitig geändert oder widerrufen werden. Der Erbvertrag hingegen bindet beide Parteien und kann nur gemeinsam aufgehoben werden. Erbverträge haben im Konfliktfall Vorrang vor späteren Testamenten.
Sind die Vertragsvorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB Stand 2024) und sind für typische Vertragssituationen geeignet. Für komplexe oder besonders wichtige Verträge empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Es werden keine dauerhaften persönlichen Daten gespeichert.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Erbvertrag statt Testament — wann sinnvoll?
Ein Erbvertrag eignet sich, wenn die Erbfolge verbindlich und für alle Beteiligten verlässlich festgelegt werden soll — etwa zwischen Ehepartnern, bei der Hofübergabe, bei Unternehmensnachfolgen oder wenn ein Erbe im Gegenzug eine Pflegeverpflichtung oder Zahlung übernimmt. Anders als beim jederzeit widerruflichen Testament entsteht durch den Erbvertrag eine gegenseitige Bindung: Die vertragsmäßig getroffenen Verfügungen kann der Erblasser nach Vertragsschluss nicht mehr einseitig durch ein späteres Testament aushebeln.
Notarielle Beurkundung ist zwingend (§ 2276 BGB)
Ein Erbvertrag ist nur wirksam, wenn er bei gleichzeitiger Anwesenheit aller Vertragsparteien notariell beurkundet wird (§ 2276 BGB). Diese Vorlage dient ausschließlich der Vorbereitung des Notartermins — sie ersetzt die Beurkundung nicht und entfaltet ohne sie keinerlei Rechtswirkung. Der beurkundete Vertrag kann anschließend beim zuständigen Nachlassgericht in die besondere amtliche Verwahrung gegeben werden, was die spätere Auffindbarkeit im Erbfall sicherstellt.
Bindungswirkung und vertragsmäßige Verfügungen
Nur sogenannte vertragsmäßige Verfügungen (Erbeinsetzung, Vermächtnisse, Auflagen) entfalten die volle Bindungswirkung — einseitige Verfügungen im selben Dokument (z. B. ein Vermächtnis an einen Dritten außerhalb der Vertragsparteien) bleiben dagegen frei widerruflich. Ein Rücktritt vom Erbvertrag ist nur einvernehmlich oder bei im Vertrag vorbehaltenen Rücktrittsgründen möglich — etwa grobem Fehlverhalten des Bedachten. Ohne solchen Vorbehalt bindet der Vertrag den Erblasser praktisch lebenslang.
Pflichtteilsrechte bleiben bestehen
Ein Erbvertrag hebelt die gesetzlichen Pflichtteilsrechte naher Angehöriger (Kinder, Ehepartner, ggf. Eltern) nicht automatisch aus. Werden nahe Angehörige im Erbvertrag übergangen, können sie trotzdem ihren Pflichtteil in Geld verlangen (§ 2303 BGB) — es sei denn, es liegt ein wirksamer notarieller Pflichtteilsverzicht vor. Wer pflichtteilsberechtigte Angehörige bewusst ausschließen möchte, sollte dies gesondert mit einem Fachanwalt für Erbrecht besprechen, statt sich allein auf den Erbvertrag zu verlassen.