Schenkungsvertrag Muster und Vorlage — kostenlos als PDF & Word
Mit dieser Vorlage dokumentieren Schenker und Beschenkter eine unentgeltliche Zuwendung, etwa einen Geldbetrag oder einen Gegenstand. Sie beschreiben den Schenkungsgegenstand, tragen Datum, mögliche Auflagen und ein Rückforderungsrecht ein und laden das Muster als PDF oder Word-Datei herunter. Ein Schenkungsversprechen bedarf der notariellen Beurkundung; der Formmangel wird durch die Bewirkung der versprochenen Leistung geheilt (§ 518 BGB). Verpflichtet sich jemand, das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen, bedarf der Vertrag ebenfalls der notariellen Beurkundung (§ 311b Abs. 1 BGB).
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Was gehört in einen Schenkungsvertrag?
Die Vorlage für den Schenkungsvertrag fragt die folgenden Angaben ab und setzt sie zu einem vollständigen Vertragstext zusammen. Je genauer Sie diese Punkte ausfüllen, desto weniger bleibt später ungeregelt:
- Schenker — Vor- und Nachname
- Schenker — Adresse
- Beschenkter — Vor- und Nachname
- Beschenkter — Adresse
- Schenkungsgegenstand
- Beschreibung des Schenkungsgegenstands
- Übergabe- / Schenkungsdatum
- Rückforderungsrecht bei grober Undankbarkeit (§ 530 BGB)
- Schätzwert (€, optional)
- Auflagen oder Bedingungen (optional)
- Notarielle Beurkundung
- Gerichtsstand (optional)
Den fertigen Vertrag erhalten Sie kostenlos als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.
Worauf Sie beim Schenkungsvertrag achten sollten
- Schätzwert (€, optional): Relevant für Schenkungsteuer — Freibeträge beachten
Rechtlicher Rahmen
Darlehensverträge richten sich nach den §§ 488 ff. BGB. Wichtig sind schriftlich festgehaltene Rückzahlungsmodalitäten und, falls vereinbart, der Zinssatz.
Weitere Vorlagen und Hintergrundwissen finden Sie in der Übersicht Darlehen sowie im Ratgeber.
Die Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei hohen Werten oder komplizierten Sachverhalten empfiehlt sich die Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Muss eine Schenkung notariell beurkundet werden?
Nur ein bloßes Schenkungsversprechen für die Zukunft bedarf der notariellen Form (§ 518 BGB) — ist die Schenkung bereits vollzogen, ist sie formlos wirksam.
Kann eine Schenkung zurückgefordert werden?
Ja, bei grobem Undank des Beschenkten (§ 530 BGB) oder wenn der Schenker nachträglich verarmt und die Schenkung zur Bestreitung des eigenen Unterhalts benötigt (§ 528 BGB).
Muss ein Darlehensvertrag schriftlich sein?
Nein, Privatdarlehen sind grundsätzlich auch mündlich gültig. Für Beweiszwecke und zur Vermeidung von Streitigkeiten ist ein schriftlicher Vertrag mit Zinssatz, Laufzeit und Rückzahlungsplan jedoch unbedingt empfohlen.
Müssen auf private Darlehen Zinsen erhoben werden?
Nein, ein zinsloses Darlehen ist möglich. Bei Darlehen innerhalb der Familie sollte jedoch geprüft werden, ob schenkungsteuerrechtliche Aspekte zu beachten sind.
Was passiert, wenn der Darlehensnehmer nicht zurückzahlt?
Mit einem schriftlichen Darlehensvertrag hast du einen Vollstreckungstitel, wenn du gerichtlich vorgehst. Ein notariell beurkundeter Vertrag ermöglicht sogar die sofortige Zwangsvollstreckung ohne vorherige Klage.
Wie zuverlässig ist der Vertragsentwurf?
VertragWizard erstellt strukturierte Vertragsentwürfe auf Grundlage der von dir angegebenen Informationen und einschlägiger Vorschriften des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Der Entwurf ist für typische Vertragssituationen gedacht und stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei komplexen oder besonders wichtigen Verträgen empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Der fertige Vertrag wird auf unserem Server gespeichert, damit du ihn über deinen persönlichen Download-Link abrufen kannst. Nach 30 Tagen löschen wir ihn automatisch, auf Wunsch auch früher; lade ihn also innerhalb dieser Zeit herunter. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Schenkung und Schenkungsteuer
Eine Schenkung (§ 516 BGB) ist die unentgeltliche Zuwendung aus dem Vermögen des Schenkers an den Beschenkten. Schenkungen zwischen lebenden Personen sind grundsätzlich schenkungsteuerlichpflichtig (ErbStG). Es bestehen jedoch Freibeträge: Zwischen Ehegatten 500.000 €, zwischen Eltern und Kindern 400.000 € alle 10 Jahre. Übersteigt die Schenkung den Freibetrag, muss sie dem Finanzamt gemeldet werden. Ein schriftlicher Schenkungsvertrag hilft, den Zeitpunkt und Wert der Schenkung zu dokumentieren.
Handschenkung vs. Schenkungsversprechen
Die sofortige Übergabe (Handschenkung) bedarf keiner besonderen Form — sie ist mit Übergabe des Gegenstands vollzogen. Ein Schenkungsversprechen (zukünftige Schenkung) hingegen muss notariell beurkundet werden (§ 518 BGB), um wirksam zu sein. Wird ein Schenkungsversprechen ohne Notar schriftlich vereinbart, ist es unwirksam. Ausnahme: Das Versprechen wird durch Vollzug (tatsächliche Übergabe) nachträglich wirksam.
Widerruf und Rückforderung
Der Schenker kann eine vollzogene Schenkung nur in engen Ausnahmen zurückfordern: bei grobem Undank des Beschenkten (§ 530 BGB), wenn der Schenker nach der Schenkung in Not gerät (§ 528 BGB) oder wenn die Schenkung unter einer Auflage gemacht wurde und der Beschenkte die Auflage nicht erfüllt. "Grober Undank" erfordert eine schwerwiegende Verfehlung — Schweigen oder Unhöflichkeit reichen nicht aus. Ein testamentarischer Widerruf ist nicht möglich.
Schenkungsvertrag als Beweismittel
Auch wenn die meisten Schenkungen ohne schriftlichen Vertrag gültig sind, empfiehlt sich ein schriftlicher Schenkungsvertrag für größere Vermögensgegenstände: Er dokumentiert den Schenkungszeitpunkt für steuerliche Zwecke, belegt die Freiwilligkeit (relevant bei Scheidung oder Erbstreitigkeiten) und kann Auflagen (z.B. Wohnrecht, Pflegeverpflichtung) rechtssicher festhalten. Bei Immobilienschenkungen ist die notarielle Beurkundung ohnehin Pflicht.